Kirchenrecht online

Posted by on 8. Dezember 2005 in Link des Monats |

Diese Internetseite bietet umfassende und vollständige Informationen und Linksammlungen zum Thema Kirchenrecht. Die Inhalte sind systematisch geordnet nach Ländern und Themen. Die Länderliste wird ergänzt um die Rubrik Europäische Union. Sucht der Nutzer nach Themen, findet er dort Informationen zu Kirchenasyl, Kanonischem Recht und Rechtsprechung zu Kirchenthemen. Die Website bietet einen Blick auf Dokumente der verschiedenen Kirchen selbst, beleuchtet aber auch die staatliche Rechtsprechung, soweit sie kirchliche Themen berührt. Kirchenrecht.net wird von einem Mitarbeiter des Kabinetts des Präsidenten des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften verwaltet und stellt gleichzeitig die Homepage des Schweizerischen Jahrbuchs für Kirchenrecht (SJKR) mit einer Datenbank kirchenrechtlicher Texte dar. Related Links...

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Wikipedia erlaubt nur noch registrierten Nutzern das Erstellen von Artikeln

Posted by on 8. Dezember 2005 in Nachrichten der Woche |

In der englischen Ausgabe der Internet-Enzyklopädie wird es künftig nur noch für registrierte Nutzer möglich sein, Beiträge zu veröffentlichen. Damit reagiert Wikipedia auf einen Artikel über den prominenten US-Journalisten John Seigenthaler, in dem er in Zusammenhang mit dem Mord an John F. Kennedy gebracht worden war. Offensichtlich hatte hier die Inhalts-Kontrolle der Enzyklopädie-Beiträge durch die Nutzer völlig versagt. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales gibt nun bekannt, dass auf experimenteller Basis im englischsprachigen Wikipedia die Möglichkeit, Artikel ohne vorherige Anmeldung anzulegen, abgeschaltet wurde. Laut Pressemitteilung sei noch offen, ob diese Praxis auch im deutschsprachigen Teil übernommen wird. Related Links...

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E-Commerce und Verbraucherschutz in Argentinien

Posted by on 8. Dezember 2005 in Nachrichten der Woche |

Schon im Sommer 2005 war in den MERCOSUR-Mitgliedsstaaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay die „Resolución del Grupo Mercado Común N° 21/04” zum Schutz der Verbraucher bei E-Commerce-Geschäften in das jeweilige nationale Recht umgesetzt worden. In Argentinien erfolgte dies durch die Resolución N° 104/05. In Kraft treten wird diese aber erst im Januar 2006. Nach Artikel 2 muss der Anbieter u. a. folgende Informationen für den Benutzer einfach wahrnehmbar („fácilmente advertible“) auf seiner Internetseite anzeigen: die Verfügbarkeit des angebotenen Gegenstandes („la disponibilidad del producto o servicio ofrecido“), Art. 2.b; die Haftung für die Lieferung („la responsabilidad por la entrega“), Art. 2.c; und Hinweise auf mögliche Risiken des angebotenen Gegenstandes („advertencias sobre posibles riesgos del producto o servicio“), Art. 2.g. Des Weiteren muss der Anbieter gem. Artikel 3 u. a. folgende Informationen dem Benutzer leicht zugänglich („en forma … de fácil acceso“) machen: den Wohnort des Anbieters (Art. 3.b), die Telefonnummer für Kunden (Art. 3.c) und eine elektronische Kopie des Vertrages (Art. 3.g). Unklar ist, worin der Unterschied zwischen den Begriffen „einfach wahrnehmbar“ und „leicht zugänglich“ liegt. Man könnte die Auffassung vertreten, dass, sobald zur Erlangung einer Information ein Mausklick erforderlich ist, diese nicht mehr „einfach wahrnehmbar“ ist, und dass im Falle mehrerer Mausklicks die Information nicht mehr „leicht zugänglich“ ist. Hier bleibt abzuwarten, wie die Rechtsprechung diese Begriffe auslegen wird. Related Links...

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ebay hält Phishing-Mail für echt

Posted by on 8. Dezember 2005 in Nachrichten der Woche |

Warnungen, die Nutzer davon abhalten sollen, über falsche E-Mails vertrauliche Daten preiszugeben, gibt es nicht selten. Gerade die betroffenen Firmen wie beispielsweise ebay, in deren Namen diese so genannten Phishing-Mails versendet werden, haben entsprechende Initiativen gestartet (siehe Nachricht vom 03.11), um Schaden von Internetusern abzuhalten. Nun berichtet ein britischer Blogger namens „Richi“ folgendes Kuriosum: Er meldete eine eindeutige Phishing-E-Mail der Firma ebay. Die Mail enthielt nicht den korrekten ebay-Nutzernamen und führte zu einer nicht-verschlüsselten Login-Seite unter einer Domain, deren who-is-Daten nach „Richis“ Angaben ebenfalls einen sehr verdächtigen Eindruck machten. ebay teilte dem aufmerksamen Nutzer jedoch mit, dass es sich um eine echte Mail von ebay handele, obwohl dies offensichtlich nicht der Fall war. Richi wirft daher zu Recht die Frage auf: „If ebay can’t tell the difference between their own messages and phishing, how’s a poor consumer supposed to know?“ Die Phishing-Website ist übrigens immer noch aktiv. Related Links...

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Startschuss für .eu-Internet-Domäne am 7.12.2005

Posted by on 8. Dezember 2005 in Nachrichten der Woche |

Am 7. Dezember ist der Startschuss zur Vergabe der europäischen Internet-Domäne .eu gefallen. Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Privatpersonen ist es jetzt möglich, einen europaweit einheitlichen Internetnamen für ihre Webseiten und E-Mail-Adressen zu verwenden. Bestehende Länderkürzel wie beispielsweise .de oder .fr sollen dadurch ergänzt, jedoch nicht ersetzt werden. Zunächst sollen nur öffentliche Stellen und Inhaber eingetragener Marken zur Registrierung zugelassen werden. Ab 7. April 2006 ist es dann auch Bürgern der EU erlaubt, einen Antrag zu stellen. Zuständig für die Vergabe der Internetadressen ist die gemeinnützige Organisation EURid, die im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung von der Kommission ausgewählt wurde. EURid bearbeitet die Registrierungsanträge für Domänennamen mit Hilfe eines Netzes zugelassener Registrierstellen. Related Links...

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