Hackback-Pläne der Bundesregierung als gefährlich eingestuft

Posted by on 12. September 2019 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

Sicherheitsexperten und Innenpolitiker fordern eine neue Rechtsgrundlage für Gegenschläge im Netz zur „aktiven Cyberabwehr“. Das Bundesinnenministerium arbeitet bereits seit einem Jahr an einem Gesetzespaket zum „Hackback“. Ein geheimes Bundestagsgutachten rät dagegen eher dazu die IT-Sicherheit defensiv auszurichten, Sicherheitslücken zu schließen und widerstandsfähige Systeme zu bauen. Eine glaubwürdige Abschreckung durch die Existenz von Cyberwaffen könnte man kaum gewährleisten, da die Existenz und der Umfang erst durch ihren unmittelbaren Einsatz offenbar werden. Durch ständige technische Weiterentwicklungen und Anpassungen an die Zielsysteme wären solche Cyberwaffen sehr wartungsaufwändig. Dagegen sind sie nach einmaligem Einsatz oft nicht mehr anwendbar, da auch die Gegenseite durch den Angriff eigene Schwachstellen erkennt und schließt. Der Ursprung erfolgter Angriffe kann darüber hinaus, wenn überhaupt, meist nur mit erheblichem Aufwand recherchiert werden. Entsprechende Gegenschläge können dann sowohl zivile, öffentliche, oder militärische Systeme betreffen, vor allem weil oft unklar ist, welche anderen Systeme vom Zielsystem abhängen, oder ob das Ziel im In- oder Ausland liegt. Weitere Probleme bestehen bei der Frage nach der möglichen Durchführbarkeit. Dabei stellt sich vor allem die Frage wer die Gegenschläge durchführen könnte und dürfte. Hier wird vielfach der Bundesnachrichtendienst genannt, der jedoch „nur Informationen über relevante Daten sammeln, aber nicht selber aktive Cyber-Angriffe durchführen“ dürfe. Der Einsatz deutscher Streitkräfte erfordert hohe verfassungsrechtliche Hürden. Dieser setzt die Reaktion auf eine militärische Gewaltanwendung, die von außen kommt, also einen Verteidigungsfall, voraus. Offensive Maßnahmen der Bundeswehr im Internet, die nicht auf einem Verteidigungsfall beruhen, seien völkerrechtswidrig, da sie das Gewaltverbot missachten. Quelle:...

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Google deckt iPhone-Massen-Hack auf

Posted by on 12. September 2019 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

Googles Project Zero hat einen Großangriff auf iPhone-Nutzer dokumentiert. Dabei wurden mehrere Webseiten gefunden, die offensichtlich gehackt wurden und deren Besucher, falls sie ein iPhone nutzten, mit Malware infiziert wurden. Die Angriffe zielten dabei laut Google nicht auf bestimmte Einzelpersonen ab, sondern es wurden vielmehr alle Besucher der jeweiligen Webseiten mit Schadsoftware infiziert, wenn sie ein verwundbares Gerät benutzten. Google schätzt, dass die betroffenen Webseiten dabei einige Tausend Besucher pro Woche haben. Quelle:...

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Forschungspreis für Saarbrücker Informatiker

Posted by on 12. September 2019 in Aktuell aus dem Saarland | Keine Kommentare

Der Informatiker Karl Bringmann vom Saarbrücker Max-Planck-Institut für Informatik hat den mit 1,5 Millionen Euro dotierten europäischen Forschungspreis ERC Grant erhalten. Der promovierte Informatiker, der seit dem Jahr 2017 am Saarbrücker Institut arbeitet, untersucht die Frage, wie schnell ein Computerprogramm bei schwierigen Problemen die beste aller möglichen Lösungen finden kann. Quelle:...

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28. EDV-Gerichtstag

Posted by on 3. September 2019 in Aktuell aus dem Saarland | Keine Kommentare

Vom 18. bis 20. September findet im Audimax-Gebäude B4 1 der Universität des Saarlandes der diesjährige 28. EDV-Gerichtstag statt. Die rund 900 Expertinnen und Experten aus Justiz, Anwaltschaft, Verwaltung, Politik und Wissenschaft befassen sich dabei mit Rechtsfragen von Künstlicher Intelligenz. Das Motto lautet dabei „Digitalisierung und Recht – Herausforderungen und Visionen“. Zum Auftakt des Fach-Kongresses widmet sich eine von Professor Christoph Sorge organisierte Veranstaltung mit dem Thema „IT-Sicherheit in der Justiz – Neue Gefahren für die Gerichte?“ am Mittwoch, 18. September, ab 14 Uhr (Gebäude B4 1). Quelle:...

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Auch bei Google nun keine Wartezeiten mehr im Bräustüberl

Posted by on 3. September 2019 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

Der Rechtsstreit zwischen dem Herzoglichen Bräustüberl Tegernsee und Google ist beigelegt. Im Diagramm zu den Stoßzeiten des Bräustüberl hatte Google angegeben, dass die Wartezeiten 15 Minuten, an Wochenenden 90 Minuten betragen würden. Dabei handelte es sich um eine Fehlinformation, der Wirt bemühte sich 2 Jahre lang um eine gütliche Einigung und reichte nach deren Scheitern Klage beim LG München I ein. Im Juli 2019 entfernte Google das Wartezeiten-Diagramm des Bräustüberl. Wenige Tage vor der mündlichen Verhandlung hat Google um eine Aufhebung des Termins gebeten und den Unterlassungsanspruch anerkannt. Somit bleibt die Funktion weiterhin gesperrt. Quellen: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Braeustueberl-gegen-Google-Streit-um-Angabe-von-Wartezeiten-4469875.html und https://www.br.de/mediathek/video/wirt-contra-google-braeustueberl-klagt-gegen-internet-riesen-av:5d279853e1efdf001a5449d7...

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