Veröffentlichung der Videos zum Datentag am 7.12.22: Anonymisierung von Daten

Auf der Seite der Stiftung Datenschutz wurden die Videos zum Datentag, auf dem der Praxisleitfaden zur Anonymisierung vorgestellt und diskutiert wurde, veröffentlicht.Hier wurden unter anderem Standpunkte des BMJ und BfDI zur deutschen und digitalen Datenstrategie mitgeteilt und die Frage der Anonymisierung in diesem Zusammenhang diskutiert. Link: https://stiftungdatenschutz.org/veranstaltungen/unsere-veranstaltungen-detailansicht/datentag-anonymisieren-von-daten-350  

Studie: Datenschutz überfordert Jugend

In der Schweiz wurde von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und Swisscom eine umfassende Studie zum Verhalten von Jugendlichen mit der Internetnutzung durchgeführt. Neben soziologischen Erkenntnissen stellt sich auch heraus, dass die Jugend zunehmend mit den dem Thema Datenschutz überfordert sei. Dies führe zur Nachlässigkeit im Umgang mit den eigenen Daten. So würden immer weniger Jugendliche datenschützende Einstellungen in

Viele Verkehrsampeln sind per Funk einfach manipulierbar

Während Autofahrer nicht selten minutenlang auf eine Grünphase an der Ampel warten müssen, können Linienbusse diese oftmals innerhalb von Sekunden passieren. Dieser Effekt entsteht keinesfalls zufällig, sondern ist von den Städten gewollt, um das Busfahren attraktiver zu gestalten und Verzögerungen in den Fahrplänen zu verringern. Im behördendeutsch spricht man hierbei von einer „Lichtsignalanlagen-Beeinflussung“.Technisch umgesetzt wird diese Priorisierung nach wie vor oftmals

NIS2 geht durchs EU-Parlament

Neues aus der EU zur Cybersicherheit. Eine neue Richtlinie über die Netz- und Informationssicherheit (NIS2) wurde veröffentlicht. Diese gilt für Unternehmen und Länder in der EU. Es ist eine Aktualisierung der NIS-Richtlinie aus 2016 und umfasst im Groben folgendes:• Die Richtlinie wird die Anforderungen an die Cybersicherheit für mittlere und große Unternehmen, die KRITIS-Dienstleistungen erbringen, verschärfen.• Sie deckt mehr Sektoren

Beschwerden am Bundesverfassungsgericht sollen bald per e-Mail möglich sein

Um eine Verfassungsbeschwerde einzulegen oder anderweitig mit dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe zu kommunizieren musste bisher ein Fax oder ein Brief versendet werden.  Dass dieses Vorgehen mittlerweile durchaus als veraltet gelten sollte, ist offensichtlich. Daher hat der Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) verkündet, dass diese Vorgänge bald auch per E-Mail mit qualifizierter digitaler Signatur ermöglicht werden sollen. Auch die Verarbeitung durch das

Microsoft 365 wird weiterhin als datenschutzwidrig bewertet

Auf der 104. Datenschutzkonferenz haben die unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder das Office-Paket Microsoft 365 weiterhin als datenschutzwidrig bewertet. Folglich könne Microsoft 365 ohne zusätzliche technische Maßnahmen nicht rechtskonform eingesetzt werden. Daran ändere auch die im September von Microsoft veröffentlichte neue Fassung des Auftragsverarbeitungsvertrages („Microsoft Products and Services Data Protection Addendum“ (DPA)) nichts. In der neuen Fassung wurde die neue, seit dem Schrems-II-Urteil erforderliche,

Digital Services Act in Kraft getreten

Der am 27. Oktober im EU-Amtsblatt veröffentlichte Digital Services Act (DSA) ist in Kraft getreten. Hauptziel der neuen Verordnung ist die Eindämmung von Hetze, Hass und politischen Extremismus im Internet und in sozialen Netzwerken.  Das Gesetz enthält verbindliche Verhaltensvorschriften für Online-Plattformen. Die neuen EU-weiten Sorgfaltspflichten gelten für alle digitalen Dienste, die Verbraucher mit Waren, Dienstleistungen oder Inhalten versorgen.  Behörden aller Art können auf Grundlage des

EU beschließt eigenes Satellitensystem für sicheres Internet

Durch den Aufbau einer sogenannten Satellitenkonstellation namens Iris² (Infrastructure for Resilience, Interconnection and Security by Satellites) möchte die EU ihren Unternehmen und Bürgern eine sichere Kommunikation gewährleisten. Hierfür sollen in den kommenden Jahren EU-Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 2,4 Milliarden Euro bewilligt werden. Iris soll vor allem die Widerstandsfähigkeit der EU-Systeme – auch zum Schutz von kritischer Infrastruktur wie Energienetzen oder der

TÜV strebt digitales Fahrzeugregister an

Der TÜV möchte die Hauptuntersuchung modernisieren und in diesem Rahmen künftig ein digitales Fahrzeugregister anlegen und Fahrzeugdaten sammeln, um damit u.a. die Fahrzeug-Historie zu dokumentieren und darauf zuzugreifen. Unter anderem sollen Halterwechsel sowie sicherheits- und umweltrelevante Änderungen festgehalten werden.Der Zugang zu den Fahrzeugdaten sei künftig auch nötig, um den Zustand der Batterie bewerten zu können. Darüber hinaus sollten die Sachverständigen