Was die digitale Gesellschaft vom Saarland lernen kann

Posted by on 15. Mai 2017 in Aktuell aus dem Saarland | Keine Kommentare

Der Chef der Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Saarlandes beim Bund in Berlin, Jürgen Lennartz, und LMS-Direktor und Geschäftsführer der Saarland Medien, Uwe Conradt, haben in der vergangenen Woche das Saarland bei der Internet- und Digital-Konferenz re:publica vorgestellt. „Love Out Loud!“ war das Thema der diesjährigen re:publica vom 8.-10. Mai 2017 in Berlin, eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zur digitalen Gesellschaft. Das Saarland ist zum zweiten Mal am Start und nutzt die Konferenz, um bei einem Saarland-Empfang mit den Fachbesucherinnen und -besuchern und den Vertretern des politischen Berlins ins Gespräch zu kommen. Der Empfang steht unter dem Motto „Lernen und Handeln in der Digitalen Welt“, präsentiert wird unter anderem auch das innovative Digitalprojekt „Das Erbe on Tour“. Dieses verbindet das Bergbauerbe mit der Vermittlung von Digital- und Medienkompetenz. Jürgen Lennartz: „Mit dem Hauptsitz des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), zwei Max-Planck-Instituten im Bereich der IT und dem CISPA, das zukünftig zum Helmholtz-Zentrum für Sicherheit in der Informationstechnologie wird, ist das Saarland ein Top-Forschungsstandort der IT-Welt. Die re:publica bietet für uns eine ideale Plattform, um auch die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung in den Blick zu nehmen und unseren Beitrag als Saarland zu leisten, denn wir verbinden Forschung mit der Vermittlung von Nutzerkompetenz.“ Die Digital- und Medienkompetenz der Nutzer stehen auch für Uwe Conradt im Zentrum der Arbeit der Landesmedienanstalt: „Mit Projekten wie „Das Erbe on Tour“, „Onlinerland Saar“ und den virtuellen Mehrgenerationenhäusern machen wir die Saarländerinnen und Saarländer fit in Sachen Medienkompetenz. Mit dem Zentrum für digitale Kompetenz, dem LMS-Betaraum, haben wir ein neues Kapitel in der Vermittlung der Digitalkompetenz aufgeschlagen. Von 3-D-Druck über virtuelle Welten bis hin zu dem Bereich der künstlichen Intelligenz kann man hier die verschiedenen Facetten der digitalen Welt in der Breite kennenlernen und Digitalkompetenz erwerben.“ „Von der Digitalisierung sind alle betroffen. Wir setzen uns dafür ein, dass auch alle die Möglichkeit haben daran teilzunehmen“, so Jürgen Lennartz und Uwe Conradt abschließend. Quelle:...

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Fortbildung in IT-Recht und Rechtsinformatik für internationale Nachwuchswissenschaftler

Posted by on 8. Mai 2017 in Aktuell aus dem Saarland | Keine Kommentare

IT-Sicherheit und Rechtsfragen rund um das Internet der Dinge, autonome Systeme, Künstliche Intelligenz, Datenschutz, Big Data und die Justiz im digitalen Wandel: Das sind die Themen der Summer School 2017, einer Fortbildung, die das Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes für internationale Absolventen von Jura- und Informatik-Studiengängen sowie verwandter Fächer veranstaltet. Vom 21. August bis 1. September bieten namhafte Experten aus Japan, Österreich, Großbritannien und Deutschland Seminare und Workshops zu aktuell drängenden Fragen des IT-Rechts und der Rechtsinformatik an. Interessierte Nachwuchswissenschaftler können sich bis 28. Mai um die Teilnahme bewerben. Quelle & Weitere Informationen: https://idw-online.de/de/news673955 und...

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Landesmedienanstalt zum Tag der Pressefreiheit

Posted by on 8. Mai 2017 in Aktuell aus dem Saarland | Keine Kommentare

Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai 2017 er­klärt der Direktor der Landesmedienanstalt Saarland, Uwe Conradt: „Meinungsfreiheit und Medienvielfalt sind Voraussetzungen für Demokratie und Rechtsstaat. Der Internationale Tag der Pressefreiheit ist für die LMS in die­sem Jahr nicht nur Anlass, den Journalisten und al­len Medienschaffenden für ih­re Arbeit zu dan­ken, son­dern auch, um auf ge­fähr­li­che Entwicklungen im Aus- und Inland hin­zu­wei­sen. Die er­s­te Phase der Digitalisierung hat zu ei­nem er­heb­li­chen Gewinn an me­dia­len Angeboten und an Meinungsfreiheit ge­führt, al­ler­dings zeigt si­ch nun in der zwei­ten Phase der Digitalisierung, dass es kei­ne Gleichung gibt, die da lau­tet: Mehr Digitalisierung = mehr Meinungsfreiheit. Die öko­no­mi­schen Rahmenbedingungen füh­ren zu dis­rup­ti­ven Veränderungen, die Auswirkungen auf die Vielfalt des Medienangebots ha­ben. Lokal-TV und re­gio­na­le Tageszeitungen lei­den seit Jahren un­ter ei­nem zu­neh­men­den Druck auf­grund von Verschiebungen des Werbemarktes, der nicht nur bei die­sen ei­ne Bedrohung für den journalistisch-redaktionell ar­bei­ten­den und un­ab­hän­gi­gen Qualitätsjournalismus dar­stellt. Ein im­mer grö­ße­res Stück des Werbekuchens geht an we­ni­ge in­ter­na­tio­na­le Plattformanbieter und Intermediäre, die auf­grund ih­rer Marktstärke und tech­no­lo­gi­schen Kompetenz die Auffindbarkeit der Angebote und die Wahrnehmung durch Nutzer steu­ern kön­nen. Da der re­gu­la­to­ri­sche Ordnungsrahmen zur Sicherung der Medien- und Meinungsvielfalt bis­lang auf die­se Entwicklung kaum aus­ge­rich­tet ist, ist die po­si­ti­ve Medienordnung in Gefahr. Die Beschlüsse der Bund-Länderkommission zur Regulierung von Intermediären soll­ten des­halb schnellst­mög­li­ch um­ge­setzt wer­den. Die tech­no­lo­gi­schen Veränderungen sind aber auch ei­ne ge­sell­schaft­li­che Herausforderung, denn das Vertrauen in die Medien kann heu­te leich­ter un­ter­gra­ben wer­den als je zu­vor. Durch Ausnutzung der tech­ni­schen Möglichkeiten kön­nen gro­ße Bevölkerungsteile durch Fake News ma­ni­pu­liert und in ih­rem Medienkonsum und der Informationsaufnahme über­wacht wer­den. Journalisten ste­hen in vie­len Ländern un­ter ei­nem Druck, der ei­ne un­ab­hän­gi­ge und in­ves­ti­ga­ti­ve Arbeit nur schwer oder über­haupt nicht er­mög­licht. Die Inhaftierung des Journalisten Deniz Yücel in der Türkei steht in die­sem Jahr bei­spiel­haft für ei­ne Vielzahl an re­pres­si­ven Maßnahmen durch aus­län­di­sche staat­li­che Stellen, die auch den Entzug von Sendelizenzen und die Schließung von Verlagen um­fas­sen. Aber auch in Deutschland gilt es zu hin­ter­fra­gen, wie ei­ne freie und um­fas­sen­de Meinungsbildung ge­währ­leis­tet wer­den kann. Wie sieht es aus mit der Freiheit des Rundfunks von staat­li­cher Einflussnahme? Kommen al­le ge­sell­schaft­li­ch re­le­van­ten Kräfte zu Wort? Gibt es auch in Redaktionen in Deutschland Opportunismus und Selbstzensur, die letzt­li­ch ei­ne Gefahr für die Pressefreiheit dar­stel­len? Die Botschaft des dies­jäh­ri­gen Tags der Pressefreiheit lau­tet da­her, dass je­der Journalist über­all auf der Welt das Recht ha­ben muss, frei und oh­ne Angst be­rich­ten zu kön­nen. Eine Beschränkung der Pressefreiheit ist im­mer auch ei­ne Beschränkung der Demokratie.“ Quelle und weitere Informationen:...

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Mehrere Auszeichnungen für Saarbrücker Jura-Studenten bei internationalem Wettbewerb

Posted by on 2. Mai 2017 in Aktuell aus dem Saarland | Keine Kommentare

Bei der diesjährigen „Weltmeisterschaft“ der juristischen Fakultäten auf dem Gebiet des internationalen Handelsrechts konnte sich das fünfköpfige Team der Universität des Saarlandes gleich über mehrere Auszeichnungen freuen. So zog das Team beim renommierten „Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot“-Wettbewerb nicht nur in die Runde der besten 64 von über 340 Teams aus 76 Ländern weltweit ein. Die Jura-Studenten konnten außerdem mit ihrem Beklagtenschriftsatz eine „honorable mention“ erlangen, die jeweils nur die besten fünf Prozent des Wettbewerbs erhalten. Zudem wurden zwei Sprecherinnen des Teams für herausragende individuelle Leistungen geehrt (Corina Vodă und Geetanjali Sharma). Quelle und weitere Informationen:...

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