Das Blitz-Programm der Saar-Universität

Posted by on 27. Juni 2019 in Aktuell aus dem Saarland | Keine Kommentare

An der Universität des Saarlandes wird derzeit ein Programm entwickelt, welches die Vorhersage von Blitzeinschlägen verbessern soll. Professor Jens Dittrich vom Lehrstuhl Big Data Analytics arbeitet derzeit mit seinem Doktoranden Christian Schön an einem System, welches mithilfe von maschinellem Lernen anhand von Satellitenbildern die Unwettervorhersage verbessern soll. Anhand der Farbe von Gewitterwolken auf Satellitenbildern lassen sich Rückschlüsse auf die Höhe ziehen, in welcher sich diese befinden. Damit können Vorhersagen über zukünftige Gewitter und Blitzeinschläge getroffen werden. Auch wenn das System noch Verbesserungspotenzial aufweist, so sind die Forscher doch mit ihren bisherigen Ergebnissen sehr zufrieden und hoffen darauf in naher Zukunft weitere Fortschritte zu erzielen. Quelle:...

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2. Datenschutz-Anpassungs-Gesetz

Posted by on 27. Juni 2019 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

Am 27. Juni soll im Deutschen Bundestag das „Zweite Gesetz zur Anpassung des Datenschutzrechts an die Verordnung (EU) 2016/679 und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680 (Zweites Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz EU – 2. DSAnpUG-EU)“ verabschiedet werden. Kurz vorher will die große Koalition noch einige Änderungen am ursprünglichen Entwurf (http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP19/2390/239070.html) vornehmen, so sollen unter anderem kleine Unternehmen unter 20 (statt wie bisher geplant unter 10) Mitarbeitern davon ausgenommen werden, einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten benennen zu müssen. Quelle:...

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LG Koblenz zu Routerzwang

Posted by on 27. Juni 2019 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

Das Landgericht Koblenz hat, mit einem am 24.05.2019 verkündeten Urteil (Az.: 4 HK O 35/18), erneut die Routerwahlfreiheit von Internetnutzern bestätigt. Seit 2016 wurde das TKG aufgrund einer Unvereinbarkeit mit der Richtlinie 2008/63/EG, die eine Liberalisierung des Endgerätemarktes zum Ziel hat, dahingehend geändert, dass Internetdienstanbieter bei Vertragsschluss mit dem Endkunden keinen Router aufzwingen können. In § 41b Abs. 1 Satz 2 TKG ist dies festgeschrieben worden. In dem Verfahren hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen den Anbieter 1&1 geklagt, da dieser bei Onlinevertragsschluss den Anschein erwecken würden, zwingend einen der angebotenen Router zur Durchführung des Vertrages zu benötigen. Es sei keine Fortsetzung des Bestellvorganges möglich ohne einen Router auszuwählen. Dies sei als irreführende Werbung gem. §§ 3 Abs. 1 und 5 Abs. 1 UWG unzulässig. 1&1 hielt dagegen, dass es für Kunden andere Möglichkeiten gäbe sich über andere Zugangsgeräte zu informieren, etwa die telefonische Hotline von 1&1. Dieser Argumentation folgten die Richter nicht, vielmehr sahen Sie keine Notwenigkeit der Nachfrage durch den Kunden, wenn dieser nicht sowieso bereits über die Freiheit der Anschlussgeräte Bescheid wüsste. Die vorhandenen Aussagen bei Vertragsschluss seien dazu geeignet bei einem erheblichen Teil der umworbenen Verkehrskreise irrige Vorstellungen über marktrelevante Umstände hervorzurufen. Das Gericht erkannte daher auf einen Unterlassungsanspruch mit dem Vorliegen einer Wiederholungsgefahr und drohte gleichzeitig Ordnungsmittel an, womit es dem Klägerantrag vollständig folgte. Quelle:...

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Keine statistischen Auswertungen von gerichtlichen Entscheidungen in Frankreich

Posted by on 27. Juni 2019 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

Frankreich hat kürzlich ein Gesetz erlassen, dass es unter Androhung einer Gefängnisstrafe von bis zu 5 Jahren, verbietet die Identitätsdaten von Richtern zur „Bewertung, Analyse, des Vergleichs oder der Vorhersage ihrer tatsächlichen oder angeblichen Berufspraktiken“ zu verwenden. (Übersetzung aus Lto Artikel entnommen: Frankreich beschränkt Legal Tech: Erkenntnis verboten) Die beschriebene Arbeitsweise ist eine der Hauptmethoden der Legal Tech-Branche. Einerseits um zuverlässige Voraussagen zu Entscheidungen bei ähnlichen Sachverhalten grundsätzlich treffen zu können, andererseits auch um sich, wie in Frankreich möglich, den Richter anhand seiner Vorentscheidungen auszusuchen. Das aktuelle Verbot geht allerdings über die automatische und maschinelle Auswertung hinaus. Wer also bereits auf Papier und von Hand verschiedene Urteile eines bestimmten Richters auswerten möchte, würde sich dennoch strafbar machen. Die Kritik an diesem Gesetz beruft sich nicht nur auf die enorme Einschränkung der unternehmerischen Freiheit in der Legal Tech-Branche, sondern auch auf die Beschneidung der öffentlichen Überprüfbarkeit der Justiz. Quelle:...

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KI gegen Vorurteile im Strafprozess

Posted by on 22. Juni 2019 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

In San Francisco soll ein neues KI-System eingesetzt werden, dass bei elektronischen Polizeiberichten Angaben wie Namen, Rasse, Haut- und Haarfarbe des Verdächtigen, die Namen der beteiligten Polizisten und Zeugen sowie Ortsangaben aus der Datei löscht. Damit fallen alle Angaben weg, aus denen Rückschlüsse auf die Hautfarbe und den sozialen Hintergrund der Personen gezogen werden könnten. Das System soll bei allgemeinen Fällen eingesetzt werden, bei denen keine Beweise wie Bilder und Videos gesichtet werden müssen. Bei Straftaten wie Mord oder häuslicher Gewalt käme das System nicht zum Einsatz. Quelle:...

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