EuGH: Plattform für gebrauchte E-Books kann rechtswidrig sein

Nach einer Entscheidung des EuGH vom 19. Dezember 2019 (RechtssacheC-263/18) dürfen „gebrauchte“ E-Books nur über eine Online-Plattformweiterverkauft werden, wenn der Rechteinhaber zustimmt. In dem zu entscheidenden Fall ging es konkret um einen Online-Marktplatzfür „gebrauchte“ E-Books, der von dem niederländischen Unternehmen Tom Kabinet betrieben wird. Kunden können dort gekaufte E-Books an diePlattform weiterverkaufen und müssen zusichern, diese auf ihren Gerätenzu löschen.

Universität Gießen Opfer von Hackerangriff

Die Universität Gießen wurde Opfer eines Hackerangriffs. Eshandelt sich offenbar um eine noch unbekannte Variante einer Schadsoftware. In der Folge mussten alle Server kontrolliert heruntergefahren werden. WLAN, E-Mails,Websites, Bibliothekenverzeichnisse etc. sind nicht mehr verfügbar. Es wurde Strafanzeige erstattet. Die Folgen sind vielfältig: So können etwa Scheine nicht ausgestelltoder Leihfristen von Büchern nicht verlängert werden. Man geht davon aus, dass es

Prof. Dr. Christoph Weidenbach für Forschung an Sicherheitsprotokollen ausgezeichnet

Prof. Dr. Christoph Weidenbach, Professor für Informatik an der Universität des Saarlandes und Leiter der Forschungsgruppe „Automatisierung der Logik“ am Max-Planck-Institut Saarbrücken, ist für seine 1999 beginnende Forschung zu Sicherheitsprotokollen mit dem Thoralf-Skolem-Preis ausgezeichnet worden. Insbesondere zwei Aspekte wurden von der Jury herausgehoben: der Aufsatz beschrieb erstmals die Anwendbarkeit von Techniken des maschinengestützten Beweisens auf Sicherheitsprotokolle für den Schlüsselaustausch. Zudem

Referentenentwurf zu einem „Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität“

Wie einem bereits vorab geleakten Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums zu entnehmen ist, sollen Onlinedienste im Kontext eines Gesetzes gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität neuen Regulierungen unterworfen werden. Konkret sieht der Entwurf einen Anspruch von Behörden vor, der auf dieHerausgabe von Passwörtern gerichtet ist. Diese Herausgabepflicht von Passwörtern, die Seitenbetreiber treffen soll, führte postwendend zu heftiger Kritik von Bürgerrechtlern, der Opposition und IT-Sicherheitsexperten.

Positionspapier: Künstliche Intelligenz in den Landstreitkräften

Seit langem wird kritisiert, dass die Bundesregierung starke KI bei der Rüstung ausklammert, weil sie nicht dem aktuellen Stand der Technik entspreche. In einem Positionspapier „Künstliche Intelligenz in den Landstreitkräften“ bezieht sich das Amt für Heeresentwicklung nun ausdrücklich auf die KI-Strategie der Bundesregierung und lässt sog. starke KI ebenfalls außen vor. Diese Position wird damit zu begründen versucht, dass man

Facebook sammelt Standortdaten seiner Nutzer

Facebook sammelt offenbar Standortdaten seiner Nutzer, auch wenn diese eine entsprechende Funktion deaktiviert haben. So soll Facebook den Standort seiner Nutzer herausfinden, indem beispielsweise Teilnahmen an Veranstaltungen oder Markierungen mit Ortsangaben gesammelt werden.Facebook argumentiert, dass so mehr Sicherheit für die Nutzer bestehe und so außerdem personalisierte Werbung geschaltet werden könne. Gleichzeitig soll durch Standorttracking die Verbreitung von Fake-News eingeschränkt werden. Quellen: