US-Generalkonsul besucht die Saar-Uni

Posted by on 26. Juni 2017 in Aktuell aus dem Saarland | Keine Kommentare

10.30 Uhr: Diskussion zur amerikanischen Außenpolitik und den transatlantischen Beziehungen US-Generalkonsul James W. Herman ist am Montag, 26. Juni, an der Universität des Saarlandes zu Gast. Von 10.30 bis 12.00 Uhr findet im Musiksaal (Geb. C5 1) ein so genanntes Town Hall Meeting statt. Dabei spricht James Herman zum Thema „The U.S. Foreign Policy Agenda and the Outlook for Transatlantic Relation“ und steht dem Publikum für Fragen zur Verfügung. Alle Mitglieder der Universität, insbesondere Studentinnen und Studenten, sowie die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen, mit dem US-Generalkonsul zu diskutieren. Nach dem Mittagessen wird James Herman dem CISPA einen Besuch abstatten und mit Wissenschaftlern des IT-Clusters diskutieren. Hier finden Sie weitere Informationen zu US-Generalkonsul James W....

Mehr

Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz: Segen oder Fluch?

Posted by on 26. Juni 2017 in Aktuell aus dem Saarland | Keine Kommentare

Vortrag am Dienstag, dem 4. Juli (18.15 Uhr) „Auf dem Weg zu einem Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz: Freiheit für die Wissenschaften oder Tod der Wissenschaftsverlage?“ so lautet der Titel des Vortrags von Professor Thomas Dreier, M.C.J., vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am Dienstag, dem 4. Juli (18.15 Uhr, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Campus Saarbrücken, B4 1, Hörsaal 0.07). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu dieser Veranstaltung im Rahmen des Informations- und Medienrechtlichen Kolloquiums Saarbrücken (IMK). Quelle & Weitere...

Mehr

Datenschutz in den USA

Posted by on 26. Juni 2017 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

In der vergangenen Woche haben uns gleich zwei Nachrichten aus den USA erreicht: Gravierende Sicherheitslücke in US-Wahlcomputern gefunden Unter Berufung auf einen Sicherheitsforscher berichtet das Politikmagazin Politico, dass ein zentrales Institut für die Wahlcomputer im US-Bundesstaat Georgia, offenbar jahrelang schwere Sicherheitsmängel auf seiner Internetseite hatte, die es möglich machten auf mehrere Gigabyte an Daten, darunter vertrauliche Dokumente, zuzugreifen.Zitat heise: „Zu den öffentlich einsehbaren und bereits von Google indizierten Dokumenten gehörte demnach eine Liste mit den Daten aller 6,7 Millionen in Georgia registrierten Wähler. Darüber hinaus habe er PDFs mit Anleitungen und Passwörtern gefunden, die Wahlhelfer am Tag der US-Präsidentschaftswahl fürs Einloggen in den zentralen Server brauchten. Weiterhin habe er Software gefunden, die auf jenen Geräten läuft, mit denen Wahlhelfer prüfen, ob ein potenzieller Wähler auch registriert ist und wählen darf. Als wäre das nicht genug gab es offenbar auch Datenbanken, auf deren Basis die Wahlcomputer programmiert werden. Schließlich lief die Seite auf einer veralteten Version von Drupal und war demnach immer noch anfällig für eine 2014 geschlossene Lücke namens „Drupageddon“.“ Quellen: http://www.politico.com/magazine/story/2017/06/14/will-the-georgia-special-election-get-hacked-215255 https://www.heise.de/security/meldung/Update-fuer-Drupal-7-schliesst-Worst-Case-Sicherheitsluecke-2425878.html https://www.heise.de/security/meldung/US-Wahlcomputer-Gravierende-Sicherheitsluecken-in-Georgia-gefunden-3744965.html US-Pfadfinderinnen lernen Datenschutz In den USA häufig anzutreffen sind PfadfinderInnen, welche sich Abzeichen erarbeiten können, bspw. Feuer machen oder Knoten. In Zusammenarbeit mit Palo Alto Networks bietet die Organisation Girl Scouts USA zukünftig Kurse im Bereich des Datenschutzes, IT-Sicherheit bis hin zum Programmieren an. Zum einen sollen die Mädchen lernen wie man sich im Netz schützt, zum anderen möchte man sie auf den Geschmack einer IT Karriere bringen. Das Programm richtet sich an Pfadfinderinnen ab 5 Jahren.Quelle:...

Mehr

Gesetz zum Einsatz von Staatstrojanern

Posted by on 26. Juni 2017 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

Am vergangenen Donnerstag hat der Bundestag ein neues Gesetz beschloßen, welches den Einsatz von Staatstrojanern in wesentlich größerem Maße erlaubt. Das „Gesetz zur effektiven und praxistauglicheren Ausgestaltung eines Strafverfahrens“ hatte ursprünglich gar nichts mit dem Einsatz von Staatstrojanern zu tun. Bis ein Änderungsantrag der Bundesregierung einiges, als Formulierungshilfe betitelt, ergänzt und die Intention des Gesetzes praktisch verändert. Schon in einigen vorangegangenen Gesetzen hatte die Bundesregierung von dieser Methode der Änderungsanträge Gebrauch gemacht, um das parlamentarische Verfahren zu verkürzen und vermutlich auch die öffentliche Debatte möglichst klein zu halten. Ein Artikel aus der Zeit : http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2017-06/staatstrojaner-gesetz-bundestag-beschluss/komplettansicht fasst den Gesetzentwurf sehr übersichtlich zusammen und analysiert ihn. Neben der möglichen Verfassungswidrigkeit die im Artikel angesprochen wird, stellt sich auch die Frage, inwiefern der Staat seine Sorgfaltspflicht verletzt, wenn er Sicherheitslücken mithilfe von Staatstrojanern ausnutzt anstelle diese den Herstellern mitzuteilen, sodass sie geschlossen werden können. Dies war gerade bei der WannaCry Hacker-Attacke diskutiert worden, die eine Sicherheitslücke ausnutzte, die der NSA bspw. bekannt war....

Mehr

EuGH entscheidet im „Pirate-Bay“-Prozess

Posted by on 26. Juni 2017 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

In seinem Urteil vom 14.06.2017 entschied der EuGH im „Pirate-Bay“-Prozess (Stichting Brein gegen Ziggo BV, XS4ALL Internet BV, Rs. C‑610/15), dass die Bereitstellung und das Betreiben einer Plattform für das Online-Filesharing geschützter Werke wie „The Pirate Bay“ eine Urheberrechtsverletzung darstellen kann. Im konkreten Fall bot die schwedische Internetseite „The Pirate Bay“ die Möglichkeit des kostenlosen Herunterladens von Dateien, die zum großen Teil geschützt sind. Dabei wurden die entsprechenden Dateien jedoch von den Nutzern, nicht von der Plattform selbst zur Verfügung gestellt. Die Rechteinhaber klagten vor einem niederländischen Gericht gegen die Plattform und begehrten die Sperrung der Internetseite. Dieses Gericht legte den Rechtsstreit dem EuGH vor. Die Richter stellten fest, dass sich eine solche Plattform nicht darauf kann berufen eine „bloße Suchmaschine“ zu sein, was bislang die gängige Verteidigungslinie vom Pirate Bay darstellte: „Aus dieser Rechtsprechung kann somit abgeleitet werden, dass grundsätzlich jede Handlung, mit der ein Nutzer in voller Kenntnis der Sachlage seinen Kunden Zugang zu geschützten Werken gewährt, eine „Handlung der Wiedergabe“ im Sinne von Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 2001/29 darstellen kann. (…) Darüber hinaus kann nicht bestritten werden, dass eine Online-Filesharing-Plattform wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende mit dem Ziel bereitgestellt und betrieben wird, daraus einen Gewinn zu erzielen, da diese Plattform, wie aus den beim Gerichtshof eingereichten Erklärungen hervorgeht, beträchtliche Werbeeinnahmen generiert.“ http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf;jsessionid=9ea7d0f130d5b2f50d3fff2a458e905fc05a868f71e4.e34KaxiLc3eQc40LaxqMbN4PaxqLe0?text=&docid=191707&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=832304 http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-06/urheberrecht-pirate-bay-eugh-urteil-online-tauschboerse...

Mehr