Universität des Saarlandes erforscht Stromnetz der Zukunft

Posted by on 30. Januar 2017 in Aktuell aus dem Saarland | Keine Kommentare

Intelligente Stromzähler sollen künftig in deutschen Haushalten Daten über den Energieverbrauch der Bewohner sammeln und transparent machen, wann und wo wieviel Strom verbraucht wird. Dies soll ermöglichen, die Stromnetze intelligent zu steuern und die Stromversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen. Neben dem Lehrstuhl für Automatisierungs- und Energiesysteme von Professor Georg Frey ist auch der Rechtsinformatiker Christoph Sorge von der Universität des Saarlandes am Projekt beteiligt und forscht daran, dass die Daten dabei gut geschützt und sicher vor Missbrauch und unbefugtem Zugriff sind. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert seine Forschung im Rahmen des SINTEG-Verbundprojektes „Designetz“ mit rund 450.000 Euro. Quelle:...

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“Connected cars” spionieren Fahrer aus

Posted by on 30. Januar 2017 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

“Connected cars” senden permanent Sensordaten an die Hersteller, kommunizieren untereinander übers Internet, bieten Onlineentertainment, navigieren mithilfe von GPS, besitzen Diebstahlschutzfunktionen, setzen Notrufe ab – und spionieren bei Bedarf ihre Halter und Fahrer aus. Das US-Magazin Forbes hat auf Grundlage freigegebener Gerichtsdokumente herausgefunden, dass Autohersteller und Ausrüster der US-Polizei seit bereits 15 Jahren beim Orten und Abhören helfen. Laut Forbes lasse sich beispielsweise das Onstar-System, das General Motors für Navigation, Wartung und die Internetverbindung von Autos verwendet, zum Orten und sogar zum Mitschneiden von Gesprächen innerhalb des Fahrzeugs ausnutzen und aus der Ferne aktivieren. Auch Telemetrie- und Satellitenradio-Anbieter wie SiriusXM und ATX wurden demnach bereits per Gerichtsbeschluss aufgefordert, Autoinsassen abzuhören oder Fahrzeuge zu orten – und dies laut Forbes mindestens seit dem Jahr 2001. Quellen: – http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2017-01/ueberwachung-auto-telemetrie-ecall-gps-internet-cryptocar...

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BMI: Open-Data-Gesetz für Verwaltungsdaten

Posted by on 30. Januar 2017 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

Das Bundesinnenministerium hat einen neuen Gesetzesentwurf veröffentlicht. Dieser soll zur Ergänzung und Änderung des E-Government-Gesetzes das Gesetzgebungsverfahren passieren – die Zustimmung des Bundeskabinetts liegt bereits vor. Wesentliche Neuerung ist dabei die Erschließung und das Zurverfügungstellen von bundesbehördlichen Verwaltungsdaten und -erkenntnissen, als Open-Data. Sie sollen also frei abrufbar und maschinenlesbar auf der Seite https://www.govdata.de eingestellt werden. Die gesetzten Beschränkungen für die Datenauswahl sollen nicht gerichtlich umgangen werden können. Folglich wird ein Anspruch auf Veröffentlichung ausgeschlossen. Unberührt bleibe aber das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes. Quelle: https://heise.de/newsticker/meldung/Bundesregierung-skizziert-loechriges-Open-Data-Gesetz-3607335.html Gesetzesentwurf: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Gesetzestexte/Entwuerfe/entwurf-open-data-gesetz.pdf?__blob=publicationFile Datenportal:...

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NSA-Untersuchungsausschuss: US-Unternehmen verweigern Auskunft

Posted by on 30. Januar 2017 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

Die großen IT-Konzerne Google, Apple, Microsoft und Facebook werden keine Firmenchefs nach Berlin in den Deutschen Bundestag zur Aufklärung der NSA-Affäre entsenden. „Uns fehlt jegliches Verständnis dafür, dass die führenden US-Internetunternehmen Facebook, Microsoft, Google und Apple sich nach monatelangen intensiven Gesprächen letztlich geweigert haben, die Aufklärungsarbeit des Ausschusses durch Entsendung ihrer verantwortlichen Vertreterinnen oder Vertreter in geeigneter Form zu unterstützen”, erklärten der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, Prof. Dr. Patrick Sensburg und die Obleute aller Fraktionen in einer Pressemitteilung. Der Ausschuss hatte für den 19. Januar 2017 die CEOs der vier wichtigsten US-Internetunternehmen als Zeugen geladen. Hilfsweise sollten die jeweiligen General Counsels gehört werden. Obwohl eine rechtlich durchsetzbare Verpflichtung ausländischer Zeugen grundsätzlich nicht besteht, signalisierten die Unternehmen laut Pressemitteilung gegenüber dem Vorsitzenden zunächst monatelang ihre Bereitschaft zur Teilnahme an einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses und baten sogar um eine kurzfristige Terminverlegung auf den 20. Januar 2017. Am 18. Januar 2017 folgte jedoch die Absage: “Es wurde telefonisch mitgeteilt, dass sich die Unternehmen gemeinsam darauf verständigt hätten, nicht für eine öffentliche Sitzung zur Verfügung zu stehen. Weiterhin haben zwei Unternehmen – Google und Microsoft – erklärt, dass man sich nunmehr allenfalls vorstellen könne, in eine nichtöffentliche ‚informelle Beratungssitzung‘ in den Ausschuss zu kommen.“ Die Obleute im Ausschuss haben diesen Vorschlag jedoch einstimmig abgelehnt, da ihrer Ansicht nach so dem berechtigten Interesse der Öffentlichkeit und des Ausschusses an transparenter Aufklärung nicht Rechnung getragen werde. Quelle:...

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Microsoft siegt im Datenschutzstreit mit US-Behörden

Posted by on 30. Januar 2017 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

Ein Berufungsgericht in New York hat entschieden, dass Microsoft US-Behörden keinen Zugang zu Nutzerdaten im Ausland gewähren muss. Hintergrund des Rechtsstreits waren Ermittlungen der US-Strafverfolgungsbehörden gegen einen mutmaßlichen Drogendealer, dessen Emails Microsoft an die US-Behörden herausgeben sollte. Der Konzern gewährte den Strafverfolgern zwar Einsicht in Daten, die in den USA gespeichert waren – den Zugriff auf ein Email-Konto in Irland verweigerte Microsoft aber. Das Urteil des United States Court of Appeals for the second circuit hat bindende Wirkung für alle niederen Instanzen im zweiten Gerichtsbezirk. Die US-Ermittler zogen daraufhin vor Gericht und argumentierten, der im Zuge der Ermittlungen von einem Gericht ausgestellte Durchsuchungsbeschluss betreffe sämtliche Speicherorte und zwar auch die im Ausland: Microsoft habe weiter Zugriff auf die Inhalte und sei ein amerikanisches Unternehmen – daher seien die Inhalte als in den USA verblieben zu betrachten. Während das erstinstanzliche Gericht die Auffassung der Behörden teilte, kippte das Berufungsgericht die Entscheidung nun zu Gunsten von Microsoft. Der Streit hat eine große Bedeutung für den Datenschutz bei US-Unternehmen, die im Zuge der Snowden-Enthüllungen verstärkt dazu übergegangen waren, Daten von europäischen Kunden direkt in Europa zu speichern. Microsoft sicherte sich bereits mit einem Modell ab, bei dem Daten in Rechenzentren der Deutschen Telekom als Treuhänder gelagert werden. Quellen: – http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/datenschutz-microsoft-muss-daten-aus-irland-nicht-an-us-behoerden-herausgeben-a-1131642.html – http://www.tagesschau.de/wirtschaft/microsoft-usa-daten-101.html – http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2017-01/datenschutz-microsoft-prozess-nutzerdaten-ausland – Urteil im...

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