Treffen der ICC legal tools Partner

Posted by on 25. Juni 2008 in Aktuell aus dem Saarland |

Auf Einladung des Instituts für Rechtsinformatik haben sich die ICC legal tools outsourcing Partner, am 25.06. im Science Park der Universität des Saarlandes getroffen, um die Festlegung von Dokumentationsstandards zum Römischen Statut und für Kriegsverbrechertribunale zu besprechen. Den Schwerpunkt bildete dabei die technische Umsetzung der Dokumentation sowie Erstellung einer zentralen Datenbank zum Völkerstrafrecht. Zu den ICC legal tools outsourcing Partnern gehören das Human rights law centre der Unio Nottingham, das Peace research institute aus Oslo, das Norwegian Center for Human rights aus Oslo sowie das Forschungs- und Dokumentationszentrum Kriegsverbrecherprozesse der Universität Marburg. Related Links...

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Chilling effects

Posted by on 25. Juni 2008 in Link des Monats |

Chilling Effects ist ein Internetarchiv welches von zahlreichen renomierten Law-Schools wie beispielsweise Harvard, Stanford und Berkley sowie der Electronic Frontier Foundation (EFF) im Jahre 2001 gegründet wurde. Ziel von Chilling Effects ist es Abmahnungen („cease and desist notices“) bezüglich Handlungen im Internet zu sammeln und zu dokumentieren und gleichzeitig den Betroffenen eine Art Rechtsauskunft über mögliche Schritte zu geben. Die Datenbank ist in verschiedene Themengebieter wie DMCA, Anonymität und Fan-Fiction gegliedert. Aktuell sind bereits mehr als 1600 Abmahnungen verzeichnet. Die erhaltenen Abmahnungen können an Chilling Effects weitergeleitet werden wobei den Abmahnern wiederum die Gelegenheit geboten wird, die Abmahung zu erläutern. Ein „Wetterbericht“ informiert zudem über das aktuelle rechtsbezogene „Internet-Klima“. Bei Google, aufgrund von Rechtsverstößen, entfernte Beiträge enthalten einen Verweis auf Chilling Effects. Dort wird erläutert, warum eine bestimmte Seite aus dem Index entfernt wurde. Related Links...

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Open Source Zensus

Posted by on 25. Juni 2008 in Nachrichten der Woche |

Der Open Source Zensus ist das erste globale Projekt, welches versucht die Anzahl der Open Source Installationen auf Unternehmens-Rechnern weltweit festzustellen. Dabei wird auf die Mithilfe der Mitarbeiter gebaut, welche entweder ohne Anmeldung oder nach einer freiwilligen Registrierung ein Programm zur Ermittlung der Open Source Installationen herunterladen können. Nach erfolgtem Scan werden die Daten anonymisiert an das Projekt geschickt. Zu den Sponsoren zählt neben vielen Anbietern von Open Source Produkten auch Microsoft. Related Links...

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USA: Textnachrichten unterfallen der Privatsphäre auch wenn sie von Beamten oder Angestellten stammen

Posted by on 25. Juni 2008 in Nachrichten der Woche |

Die neunte Kammer des Court of Appeals hat ein Urteil des District Courts von Kalifornien teilweise aufgehoben und den Fall an dieses zurück verwiesen, nachdem es zu der Feststellung kam, dass Textnachrichten der Privatsphäre auch dann unterfallen, wenn sie von Beamten während des Dienstes, von einem Dienstanschluss aus versandt werden. In Ontario wurden städtischen Mitarbeitern von der Firma Arch Wireless 20 Pager zur Verfügung gestellt, mit denen sie Textnachrichten untereinander versenden konnten. Dies war bis zu einem bestimmten Zeichenkontingent kostenlos; sobald die Anzahl innerhalb eines bestimmten Zeitraumes jedoch überschritten wurde, gingen die Mehrkosten an die Stadt. Die private Nutzung der Pager war durch eine allgemeine Klausel im Arbeitsvertrag der Mitarbeiter ausgeschlossen worden. Die Klausel besagte auch, dass kein Mitarbeiter der Stadt bei Benutzung von städtischen Ressourcen wie Dienst-Email, oder -Telefon, ein Recht auf Privatsphäre hätte. Die Stadt wollte die Mehrkosten an die Verursacher weitergeben, indem sie behauptete, dass die Benutzer sie durch private Nachrichten verursacht hätten. Um dies beweisen zu können, wurden sämtliche Nachrichten die über die Dienst-Pager versandt wurden mitgeschnitten und ausgewertet. Dabei berief sich die Stadt darauf, dass die Nachrichten über Dienst-Geräte versandt wurden und deren Inhalt immer öffentliche Informationen darstellen würden und keinem Schutz der Privatsphäre unterfielen. Dies beurteilte der Court of Appeals jedoch anders und stellte fest, dass auch Angestellte und Beamte von staatlichen Institutionen bei der Benutzung von staatlichen Telekommunikationsgeräten ein Recht auf Privatsphäre haben. Das Loggen von Nachrichten, allein zum Zwecke des Nachweises einer privaten Nutzung sah das Gericht als nicht zulässig an. Related Links...

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Leitfaden der ENISA zum sicheren Umgang mit USB-Sticks

Posted by on 25. Juni 2008 in Nachrichten der Woche |

Einen Leitfaden zum sicheren Umgang mit USB-Sticks in Unternehmen hat die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) herausgegeben. Untersuchungen haben ergeben, dass USB-Sticks oftmals überhaupt nicht gesichert. Eine Wahrnehmung der daraus resultierenden Gefahren fand in der Vergangenheit selten statt. Ziel der ENISA ist es, die Wahrnehmung der Risiken zu schärfen. Zu den größten Gefahren im Umgang mit USB-Sticks gehören das Verlieren der Speichermedien durch Mitarbeiter, die Manipulation oder Infizierung mit Schadsoftware aber auch das Herausschmuggeln von internen Daten  und Betriebsgeheimnissen aus den Unternehmen. Bei 80 bis 90 Prozent unverschlüsselten USB-Sticks führt der Verlust oder Diebstahl häufig zu Einbußen der Unternehmen in den Bereichen Einnahmen und Image. Der Leitfaden enthält Empfehlungen für mögliche Hardware- und Software-Lösungen sowie Tipps, um Diebstahl zu verhindern. Weitere Hinweise umfassen die zentrale Verwaltung der Speichermedien und ihrer Passwörter, eine Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit USB-Sticks. Eine weitere Empfehlung ist es, USB-Sticks nach dem Gebrauch an fremden Computern zuerst zu scannen, um eine Infizierung mit Viren und Würmern und Spyware zu verhindern sowie den Read-only-Modus zu aktivieren. Zudem sollte der Verlust eines Sticks stets dem Unternehmen gemeldet werden. Related Links...

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