iRights.info

Posted by on 16. Februar 2006 in Link des Monats |

Durch den Einsatz von Multimedia und Internet ist das Urheberrecht ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Deshalb versuchen Informationsplattformen wie iRights.info oder remus.de, einem Projekt des Instituts für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes gemeinsam mit dem Deutschen Bildungsserver und des Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft urheberrechtliche Fragen rund um die Medien zu beantworten. Die Internetseite iRights.info bietet ein breites und systematisch aufbereitetes Informationsspektrum zum Thema Urheberrecht. Die Seite richtet sich in erster Linie an Privatpersonen. Dabei achten der Initiator der Informationsseite und sein Redaktionsteam darauf, die Aspekte und Regelungen allgemein verständlich für juristisch Interessierte darzustellen. Neben einem Diskussionsforum und einem Newsfeed bietet die Seite Informationen u. a. zu den Bereichen Brennen, Tauschen, Filme, Musik, Texte und Computerspiele. Unter der Rubrik Hintergrund werden aktuelle Rechtsfälle mit Erläuterungen, Ebay und Urheberrechte oder so aktuelle Themen wir Digitales Rechtekontroll-Management behandelt. Related Links...

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Frankreich: Entscheidung zu Privatkopien aus Tauschbörsen

Posted by on 16. Februar 2006 in Nachrichten der Woche |

Ein Pariser Bezirksgericht hat einen Beschuldigten, der in der Musiktauschbörse Kazaa mehr als 1800 Titel heruntergeladen hatte, von der Anklage der Urheberrechtsverletzung freigesprochen. Das Gericht kam zu der Auffassung, dass sich der Angeklagte unter dem in dem Fall gegebenen Bedingungen nicht strafbar gemacht hat, da er lediglich Privatkopien angefertigt habe. Französische Politiker diskutieren derzeit über die Legalisierung des P2P-Tauschs von Audio- und Videodaten. Experten sehen dieses Urteil als wichtigen Teilschritt auf dem Weg dorthin. Siehe auch Nachricht vom 26.01.2006. Related Links...

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Hamm Skript

Posted by on 16. Februar 2006 in Nachrichten der Woche |

Einmal im Jahr treffen sich Mitglieder des Deutschen Strafverteidiger e. V., um neuere Entscheidungen des Bundesgerichtshofs und ihre Bedeutung für die Praxis zu erörtern. Die renommierte Rechtskanzlei Hamm hat nun das Skript von 2004 auf ihren Seiten veröffentlicht. Auf 192 Seiten werden aktuelle Fragen und Sachverhalte zur Strafverteidigung zusammengefasst. Related Links...

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Rotes Kreuz wehrt sich gegen Missbrauch des Emblems bei Videospielen

Posted by on 16. Februar 2006 in Nachrichten der Woche |

Das Rote Kreuz wehrt sich gegen die missbräuchliche Verwendung seines Emblems, insbesondere in Gewalt verherrlichenden Videospielen: David Pratt, Director Humanitarian Issues Program des kanadischen Roten Kreuzes, hat in einem Schreiben an die Anwaltskanzlei Davis and Company, die mehrere Hersteller von Videospielen vertritt, klargestellt, dass das Symbol besondere Schutz genieße: Gemäß der Genfer Konvention vom 12. August 1949 sei die unerlaubte Verwendung verboten. Das Rote Kreuz will zum einen nicht mit Gewalt verherrlichenden Spiel-Inhalten in Zusammenhang gebracht werden. Zum anderen befürchtet die Hilfsorganisation, dass durch die häufige Verwendung des Symbols der Eindruck entstehen könnte, das Zeichen sei öffentliches Eigentum und könne zum Beispiel auch für kommerzielle Zwecke genutzt werden. Dem widerspricht das Rote Kreuz energisch. Das Online-Magazin gamelaw.org hat den Brief auf seinen Seiten veröffentlicht. Related Links...

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Der Vatikan entdeckt das Copyright

Posted by on 16. Februar 2006 in Nachrichten der Woche |

Zum ersten Mal in der Geschichte der römisch-katholischen Kirche hat der Vatikan darauf hingewiesen, dass dem Vatikanverlag Libreria Editrice Vaticana das alleinige Verwertungsrecht an sämtlichen Werken des Papstes einschließlich der päpstlichen Enzykliken der vergangenen 50 Jahre zusteht. Demnach sollen Herausgeber von Werken, die Texte von Papst Benedikt XVI. oder seiner Vorgänger enthalten, Abgaben in Höhe von 3 bis 5 Prozent des Verkaufspreises an den Vatikan zahlen. Das betreffende Dekret stammt zwar aus dem Mai 2005. Die internationale Presse hat jedoch erst Ende Januar 2006 in Zusammenhang mit der Veröffentlichung der ersten Enzyklika von Benedikt XVI. darüber berichtet, so beispielsweise die britische Zeitung „The Times” und das argentinische Blatt „Clarin“. Dass die neue Regelung auch Auswirkungen auf den Bildungsbereich hat (z. B. für Kopien der Enzykliken zu Unterrichtszwecken), ist den Presseberichten zufolge nicht anzunehmen. Dem Vatikan gehe es nicht um eine Einnahmequelle, vielmehr wolle er die Verbreitung der päpstlichen Werke ordnen. Die kostenlose Vervielfältigung soll weiterhin möglich sein, sofern sie mit Einverständnis des Vatikans erfolge. Related Links...

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