SICE: Sistema de Información sobre Comercio Exterior

Posted by on 27. Oktober 2005 in Link des Monats |

SICE ist eine Einrichtung der OAS (Organisation Amerikanischer Staaten) in Washington, D.C., deren Ziel es ist, die größte Informationssammlung zum Thema Außenhandel in der Westlichen Welt zur Verfügung zu stellen. Wenigstens einmal pro Woche veröffentlicht sie zu diesem Themengebiet Dokumente in den vier offiziellen OAS-Sprachen: Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Französisch. Die umfangreiche Datenbank enthält vor allem Handelsabkommen (im Originaltext und als Zusammenfassung) sowohl der OAS-Staaten untereinander als auch mit Drittstaaten, darüber hinaus Gesetze und Verordnungen der OAS-Mitgliedsstaaten und Hintergrundinformationen, sofern sie den Außenhandel berühren, z. B. aus den Bereichen Urheberrecht und E-Commerce. Eine Volltext-Suchfunktion erleichtert Recherchen in der Datenbank. Die SICE bietet damit einen Überblick über den aktuellen Stand des FTAA (Free Trade Area of the Americas) der Nord- und Lateinamerikanischen Staaten. Related Links...

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Rheinland-Pfalz: Sozialgerichte starten elektronischen Rechtsverkehr

Posted by on 27. Oktober 2005 in Nachrichten der Woche |

Seit Anfang 2004 ist in der rheinland-pfälzischen Justiz der elektronische Rechtsverkehr eingeführt. Nachdem bei der Verwaltungsgerichtsbarkeit die Klage auf elektronischem Weg eingereicht werden kann, folgt nun auch das Landessozialgericht als bundesweit erstes Sozialgericht. Innerhalb eines Jahres werden die einzelnen Gerichte voraussichtlich den elektronischen Rechtsverkehr einrichten. Dann ist es möglich, die Klage sowie Schriftsätze und deren Anlagen per E-Mail einzureichen. Um die Echtheit der elektronischen Dokumente sicherzustellen, ist lediglich eine qualifizierte elektronische Signatur erforderlich. Darüber hinaus lässt sich über ein eigenes Internetportal elektronische Akteneinsicht und Abfrage des Verfahrensstandes durchführen. Die neue Technik soll, laut Präsident des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz Ralf Bartz, „Arbeitsabläufe optimieren und Verfahren beschleunigen“. Related Links...

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WIPO: „Leitfaden zu freier Software für Geschäftsleute und Rechtsanwälte“

Posted by on 27. Oktober 2005 in Nachrichten der Woche |

Die WIPO (World Intellectual World Organisation) hat ein Papier herausgegeben, das als Leitfaden zu freier Software kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Rechtsanwälten dienen soll. In seinem Aufsatz grenzt der Verfasser Stephen Davidson von der Kanzlei Leonard, Street & Deinard in Minneapolis, zunächst die verschiedenen Lizenzmodelle anhand von Definitionen gegeneinander ab. In seiner Zusammenfassung kommt er zu dem Schluss, dass sowohl die Open-Source-Software wie auch properitäre Software einen Platz im Software-Ökosystem hat. Bei der Entscheidung zwischen freier und kommerzieller Software müsse man beachten, dass freie Software aufgrund mangelnder Standards oft nicht kompatibel sei zu Software, die in der freien Wirtschaft verwendet werde. Darüber hinaus sei auch der Aspekt der „Total Cost of Ownership“ zu berücksichtigen, da Gratis-Software, trotzdem Kosten in einem Unternehmen erzeuge wie beispielsweise Beschaffungs- und Installationskosten. Das Papier ist in englischer Sprache als PDF abrufbar. Related Links...

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Peru: Vorschau auf die Einführung der CC-Lizenzen

Posted by on 27. Oktober 2005 in Nachrichten der Woche |

Am 14. Oktober fand in Lima eine Vorschau auf die Einführung („Pre-lanzamiento“) der Creative-Commons-Lizenzen in Peru statt. Unter dem Titel „El Perú se suma a la familia de Creative Commons“ (deutsch: „Peru schließt sich der Creative-Commons-Familie an“) wird auf der Website der CPSR Peru das Projekt, bei dem sich zur Zeit vier Mitarbeiter engagieren, vorgestellt und zugleich um weitere Mitarbeiter geworben. Oskar Montezuma, Leiter des Projekts, betont ausdrücklich, dass CC Peru offen ist für die Mitarbeit all jener, die daran interessiert sind, sich dieser gemeinsamen Aufgabe anzuschließen („estamos abiertos a la colaboración de quienes estén interesados en sumarse a este esfuerzo colectivo“). Mit der endgültigen Einführung wird Ende des Jahres zu rechnen sein. Neben Peru gibt es auch noch Initiativen in Mexiko und Venezuela zur Einführung der CC-Lizenzen. Related Links...

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Congressional-Executive Commission on China

Posted by on 20. Oktober 2005 in Link des Monats |

Die „Congressional-Executive Commission on China“(CECC) wurde vom Amerikanischen Kongress im Oktober 2000 ins Leben gerufen, um die Situation der Menschenrechte und die Entwicklung der Rechtsstaatlichkeit in China zu beobachten. Dazu legt sie dem Amerikanischen Kongress und dem Präsidenten einen jährlichen Report vor. Die Kommission besteht aus neun Senatoren, neun Mitgliedern des Repräsentantenhauses und fünf ranghohen Beamten, die vom Präsidenten benannt werden. Eine Zusammenfassung sowie den vollständigen Jahresbericht der Kommission kann man direkt über die Einstiegsseite als PDF abrufen. Dort befinden sich auch Zusammenfassungen zu offiziellen Anhörungen und Gespräche am Runden Tisch mit Experten, Regierungsbeamten und Unternehmensvertretern. Außerdem bietet eine Datenbank Informationen über politische Gefangene in China. Unter dem Navigationspunkt „Virtual Academy“ findet man Wissenswertes zur Geschichte und Gesellschaft der Volksrepublik sowie eine Sammlung nützlicher Links. Zu den offiziellen Webseiten der einzelnen Provinzen kommt man über eine Drop-Down-Liste. Es ist zudem möglich, die Regionen über eine virtuelle Landkarte anzusteuern. Dabei gibt das E-Government Directory stichpunktartige Kurzbeschreibungen zu den chinesischen Webseiten. Presseveröffentlichungen und Materialien zu den internationalen Menschenrechten runden das Angebot ab. Related Links...

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