Auf Betreiben von insgesamt 23 japanischen Urheberrechtsvereinigungen und Medienanstalten wurden 30.000 Dateien aus dem Videoportal YouTube gelöscht. In einer Presseveröffentlichung erklärt die Japan Video Software Association (JVA), dass es schon seit langem ein großes Problem gewesen sei, dass auf YouTube japanische Fernsehsendungen und andere geschützte Werke ohne Erlaubnis der Urheber und der sonstigen Berechtigten angeboten werden. Daher hätten sich 23 urheberrechtsbezogene Vereinigungen und Unternehmen, wie etwa die Filmindustrie und die Medienanstalten, gemeinsam den Zeitraum vom 2. bis zum 6.10. zur „verstärkten YouTube-Gegenmaßnahme-Woche“ erklärt und von YouTube verlangt, diese Dateien zu löschen. Diese Aktion sollte YouTube vor Augen führen, wie groß die Anzahl der Urheberrechtsverletzungen ist. YouTube war in den letzten Wochen durch die milliardenschwere Übernahme von Google in die Schlagzeilen geraten. Nutzer können auf dem Portal Videos hochladen, wobei es hier oft zu Urheberrechtsverletzungen kommt. Dagegen hat sich nun die japanische Urheberrechtsvereinigung erfolgreich gewehrt.

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