Die Weltorganisation für geistiges Eigentum (kurz: WIPO) hat auf Ihrer Konferenz in Peking, die vom 20. bis zum 26. Juni stattfand, einen neuen Urheberrechtsvertrag zum besseren Schutz audiovisueller Aufführungen verabschiedet. Der Vertrag reiht sich ein zu den vierundzwanzig weiteren Verträgen, wie etwa das Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst sowie das Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken, die von der 1967 gegründeten Teilorganisation der Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Der neue Vertrag sieht für Darsteller ein ausschließliches Recht für die Nutzung (Reproduktionen, Vertrieb und Verleih) ihres Werks für einen Zeitraum von 50 Jahren vor. Der Vertrag kann online abgerufen werden.

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