Gleichzeitig zum in dieser Woche stattfindenden Treffen der entwicklungspolitischen Agenda der WIPO in Genf hat die Verbraucherorganisation „Consumers International“ einen Bericht herausgegeben, in dem sie den Umgang mit Urheberrechten in Entwicklungsländern kritisiert.

Der Bericht „Copyright and Access to Konwledge“ untersuchte das Copyright in elf Entwicklungsländern und fand heraus, dass in allen Ländern, einschließlich Indien, Malaysia und China, den Inhabern von Urheberrechten mehr Schutz bewilligt wird als dies die unterzeichneten internationalen Verträge verlangten. Dies führe beispielsweise dazu, dass geschütztes Lernmaterial teuer sei und der Zugang der Entwicklungsländer somit erschwert werde. Weiterhin kam der Report zu dem Schluss, dass die World Intellectual Property Organization (WIPO) es nicht schaffe, den Ländern die nötige technische Hilfestellung zu geben, um von Copyright-Befreiungen profitieren zu können. Damit unterstütze die WIPO den Schutz des geistigen Eigentums auf Kosten der ärmeren Nationen.

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