Am 4. März war internationaler Open Data Day, aus diesem Grund möchte die Redaktion auf die Studie „Open Data Privacy Playbook“ aufmerksam machen. Die Autoren wägen darin ab, ob der Nutzen für die Verwaltung oder die Gefahren für die Privatsphäre bei einer Stadt im Umgang mit personenbezogenen Daten überwiegen. So sind teilweise Informationen aus Wahl-Registern, aber auch Polizei-Akten öffentlich zugänglich, oder werden unter den einzelnen Verwaltungen ungeprüft geteilt. Deshalb diese Studie:

Ziel dieses Dokumentes ist es, einen ersten Schritt hin zur Kodifzierung von verantwortungsbewussten, Privatsphäre-schützenden Ansätzen und Prozessen zu unternehmen, die von Städten und anderen Gruppen übernommen werden können, die öffentlich Daten herausgeben.

Die Wissenschaftler rufen zu einem verantwortungsvolleren Umgang personenbezogenen Daten im Rahmen von Open Data auf: Dazu gehören Risiko-Analysen bei Open Data-Programmen und eben auch das Löschen bestimmter Daten zum Schutz der Privatsphäre.

Quellen:
Studie: https://dash.harvard.edu/handle/1/30340010
netzpolitik: https://netzpolitik.org/2017/datenschutzempfehlungen-fuer-open-data-wie-private-daten-in-der-offenen-buerokratie-geschuetzt-werden-koennen/
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