Österreich war bisher ein Land, das von gröberen Verstößen bzgl. des Prinzips der Netzneutralität freigeblieben ist. Dies könnte sich nun ändern. So hat der Musikstreamanbieter Spotify mit dem östereichischen Mobilfunker Drei einen Deal abgeschlossen, der dieses Prinzip klar verletzt. Spotify ist nun in einem Zusatzpaket erhältlich und wird so nicht mehr vom monatlichen Datenvolumen abgezogen und daher auch nicht gedrosselt, wenn andere Konkurrenzdienste schon gedrosselt werden. Derartige Angebote gibt es zwar schon in 25 anderen Ländern aber für Österreich ist solch ein Vorstoß eine Neuheit. Bisher setzte sich die zuständige Regulierungsbehörde (Kommunikationsbehörde Austria) immer stark für die Wahrung des Prinzips der Netzneutralität ein.

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