Am 16. März wurden die dem mexikanischen Recht angepassten Creative-Commons-Lizenzen offiziell eingeführt. Einige Tage zuvor hatte das mexikanische Präsidialamt (die „Presidencia de la República“) angekündigt, die auf der eigenen Webseite veröffentlichten Dokumente unter die mexikanische Creative-Commons-Lizenz Namensnennung-Nicht-kommerziell-Keine Bearbeitung („Atribución-No Comercial-No Derivadas“) Version 2.5 zu stellen. Neben Brasilien, wo der Kultusminister Gilberto Gil mit den CC gemeinsam Lizenzversionen erarbeitet, ist Mexiko der bislang weltweit erste Fall, in dem eine Regierung derart eng mit den Creative Commons zusammenarbeitet. Dies lässt sich nicht zuletzt auch daran erkennen, dass das offizielle Webradio des Präsidialamtes „México en Línea“ seine akustischen Werke unter einer CC-Lizenz veröffentlicht.

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