Die „Japanische Bürgerombudsvereinigung“, ein Zusammenschluss aus 84 Bürgerinitiativen ganz Japans zur Überwachung staatlichen Handelns, hat die Transparenz der japanischen Präfekturen (regionale Verwaltungseinheiten; vergleichbar mit Départements in Frankreich) und der Städte mit besonderen Verwaltungsaufgaben untersucht und eine Rangliste erstellt. Bei der Bewertung wurden die Aktentransparenz und die Informationsveröffentlichung im Internet berücksichtigt.

So wurde insbesondere die Möglichkeit der Bürger untersucht, in die Akten über den voraussichtlichen Zuschlagspreis bei der Vergabe von öffentlichen Bauaufträgen, die Beauftragung der nichtstaatlichen Personen mit der Verwaltung von öffentlichen Einrichtungen, das Sitzungsprotokoll des Ausschusses für die öffentliche Sicherheit etc. einzusehen. Tokyo wurde disqualifiziert, da sie Gebühren für die Akteneinsicht erhebt.

Related Links