Der PR-Manager des US-Suchmaschinenanbieters Google, Elliot Schrage, hat eine Stellungnahme zur Anhörung des US-Repräsentantenhaus veröffentlicht, die in der vergangenen Woche stattfand. Hintergrund ist der Google-Start in China, für den sich der Suchmaschinenanbieter der Regierungszensur unterwarf und politisch unliebsame Seiten ausblendete.

Schrage betont in seinem Weblog, Google habe sich trotz aller Widrigkeiten entschieden, mit dem Ausbau seines chinesischen Angebots fortzufahren: „There is no question that, as a matter of business, we want to be active in China. It is a huge, rapidly growing, and enormously important market, and our key competitors are already there.”

Neben massiver wirtschaftlicher Interessen des Konzerns sieht Google sein Engagement in China trotz aller Zensurvorwürfe positiv: Insgesamt trage das Suchmaschinenangebot zur Meinungsvielfalt in China bei (siehe auch Nachricht vom 02.02.2006).

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