Die deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA geht nun gegen die von Google jüngst erworbene Videoplattform YouTube vor. Das Handelsblatt berichtete Anfang dieser Woche, dass die GEMA den Suchmaschinengiganten von Urheberrechtsverletzungen auf YouTube in Kenntnis gesetzt hat. Als Konsequenz fordert die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte Gebühren und die Löschung von Videos mit nicht lizenzierter Musik. Damit gerät das Portal erneut unter Druck. Erst kürzlich (siehe Nachricht vom 26.10.2006) musste YouTube auf Betreiben japanischer Urheberrechtsvereinigungen und Medienanstalten 30.000 Dateien löschen.

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