Der Ende letzten Jahres vom Britischen Parlament beschlossene „Investigatory Powers Act 2016“ (wir berichteten am 05.12.2016) wird nun langsam umgesetzt.

Wie heise.de berichtet, fordern die Behörden von Providern Echtzeitzugriff auf Daten von Nutzern. Davon umfasst sind auch verschlüsselte Daten. Um an den Inhalt letzterer leichter zu gelangen, wird es gleichzeitig untersagt Verschlüsselungstechniken anzubieten und anzuwenden, die dem Provider selbst den Zugang verwehren.

Die Überwachung setzt zwar die Zustimmung von Ministern und einem ernannten Richter voraus, jedoch ist sie so weitgehend, dass Kritiker sie als einer Demokratie unwürdig erachten.

Quelle: https://heise.de/newsticker/meldung/Grossbritannien-Plaene-fuer-massive-Ueberwachung-in-Echtzeit-geleakt-3703737.html

Anforderung: https://www.openrightsgroup.org/assets/files/pdfs/home_office/ANNEX_A_Draft_Investigatory_Powers_(Technical%20Capability)_Regulations.pdf