Die EU hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, bei der 14.000 Behörden-Websites aus den EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen, Island und der Schweiz nach der Online-Verfügbarkeit ihrer Dienste analysiert wurden. Laut dem 90-seitigen Report erreichte der Nutzwert der elektronischen Erbringung öffentlicher Dienste 2006 in den EU-Mitgliedstaaten einen Gesamtindexwert von 75%, wobei fast 50% der bewerteten öffentlichen Dienste vollständig online verfügbar waren. Der Nutzwert elektronischer öffentlicher Dienste reicht von der „einfachen“ Bereitstellung von Informationen über die Interaktion in einer oder in beiden Richtungen bis hin zur „vollständigen“ elektronischen Erledigung (vollständige Verfügbarkeit online). Die Vorreiterrolle übernimmt dabei Österreich gefolgt von Malta, Estland und Schweden. Mit der steigenden Umstellung auf den elektronischen Service sollen zukünftig vor allem die Steuergelder der EU-Bürger gespart werden.

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