Der Rechtsstreit um eingescannte Bücher bei Google Books zwischen amerikanischen Autoren und dem Konzern Google begann vor mehr als acht Jahren. Nun hat Google vor einem Gericht in New York (Southern district court of New York) einen Sieg errungen. Die Klage der Autoren wegen Urheberrechtsverletzungen wurde abgewiesen. Richter Denny Chin sieht in Google Books eine Errungenschaft für die Allgemeinheit. Allein die Möglichkeit die Werke im Volltext zu durchsuchen, bringe Fortschritte in Kunst und Wissenschaft. Dadurch, dass Google die eingescannten Bücher nicht verkaufe und auch nicht zum Lesen zur Verfügung stelle, seien die Rechte der Autoren gewahrt und die Nutzung durch Google vom Prinzip des sogenannten fair use umfasst. Die Entscheidung kann im Volltext unter dem nachfolgenden Link aufgerufen werden. Es bleibt abschließend festzuhalten, dass das nun ergangene Urteil nur einen Etappensieg für Google darstellt, da mit einer Fortführung der Auseinandersetzung mit den Autoren zu rechnen ist.

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