Die Niederlande haben gegen Uber eine Strafzahlung in Höhe von 600.000 € verhängt, weil das amerikanische Unternehmen ein Datenleck im Jahre 2016 nicht rechtzeitig gemeldet hatte.

Im Gegenteil hatte Uber den Verlust von insgesamt bis zu 57 Millionen Nutzerdaten, davon 140.000 betroffene Nutzer in den Niederlanden, nicht, wie gesetzlich vorgesehen, binnen 72 Stunden gemeldet, sondern bewusst verschwiegen, sodass der Datenverlust erst 2017 bekannt wurde.

Wichtig ist dabei zu beachten, dass es sich im Moment des Vorfalles noch nicht um einen Verstoß gegen die DSGVO handelte, sondern um die Verletzung einer nationalen Norm.

 

Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenleck-verschwiegen-600-000-Euro-Strafe-in-den-Niederlanden-gegen-Uber-4233285.html