Nachdem vor drei Jahren die Authors Guild, die Association of American Publishers sowie einige Autoren und Verlage eine Sammelklage gegen Google Buchsuche eingereicht hatten, wurde nun ein Vergleich erzielt. Dieser sieht vor, dass die von Google und Partnerprojekten bereits digitalisierten Werke online gestellte werden dürfen. In dem Vergleich steht, dass Bücher, deren Urheberrechtsschutz noch nicht abgelaufen ist, welche aber nicht mehr erhältlich sind, zugänglich gemacht werden dürfen. Bei der Suche in den betroffenen Büchern erhalten Nutzer in Zukunft eine Vorschau, welche sich auf circa 20 Prozent eines Buches beschränken wird. So sollen es Kunden erleichtert werden, zu entscheiden, ob sie das Nutzungsrecht am ganzen Buch kaufen wollen. Kauft ein Nutzer daraufhin das digitale Buch wird es in seinem persönlichen digitalen Bücherregal aufbewahrt, wo es ihm jederzeit innerhalb der USA zur Verfügung steht.

Des Weiteren sollen auch noch im Handel verfügbare, jedoch urheberrechtlich geschützte Bücher durchsucht werden können. Dabei wird ein Einblick in den Inhalt der Bücher jedoch nicht möglich sein. Bücher, die keinem Urheberrechtsschutz unterliegen, werden weiterhin frei über die Büchersuche zugänglich sein.

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