Über die unzureichende Ausstattung der Länder-Polizei wird immer wieder berichtet und Oppositionen fordern öffentlichkeitswirksam entsprechende Etaterhöhungen.

Nun berichtet der SWR, dass auch technische Grundausstattungen gänzlich fehlen. So wurde kürzlich ein Fall aus der Pfalz bekannt, bei dem die Polizei eine unverschlüsselte Mail mit personenbezogenen Daten an einen Dritten versendet hat. Konkret ging es um eine Anfrage an einen Mail-Anbieter zur Ermittlung der Adresse eines Verdächtigen. Dabei wurden Name, Tatvorwurf und Mail-Adresse durch die Polizei benannt.

Ein Sprecher des Ressorts von Roger Lewentz wies jegliche Schuld seines Ministeriums von sich – dabei liegt die Ausstattung der Polizei in dessen Aufgabenbereich.
Weiterhin stellte der Sprecher laut SWR Besserung in Aussicht, da zur Zeit zusammen mit der BNetzA  „technische Standards für eine Vereinheitlichung verschlüsselter Datenabfragen entwickelt würden“.

Quelle:
http://www.swr.de/swraktuell/rp/e-mail-versand-in-rheinland-pfalz-polizei-verstoesst-gegen-datenschutzgesetz/-/id=1682/did=18988152/nid=1682/79vuf3/index.html