Der Mitteldeutsche Rundfunk hat darüber informiert, dass die Datenpanne des Verfassungsschutzes in Sachsen nun auch weitere deutsche Geheimdienste betrifft. Verursacht wurde die Datenpanne wohl durch die Übertragung von sensiblen Daten auf einen USB-Stick, der sodann außerhalb der Behörde verwendet wurde. Thüringen sei aktuell dabei, die eigenen Sicherheitsstandards zu überprüfen.

Lediglich für die Behörden in Berlin, Niedersachsen und Brandenburg gehöre das sog. „Vier-Augen-Prinzip“ zur eigenen Sicherheitsstrategie.

Laut dem Verfassungsschutz in Niedersachsen werde dort das sog. „Need-To-Know-Prinzip“ angewendet, wonach der Zugriff zu Daten nur denjenigen ermöglicht wird, die jene für die Erledigung ihrer aktuellen Tätigkeiten benötigen.

Sachsen arbeite aktuell an einem neuen Sicherheitskonzept, dessen Fertigstellung und Einführung 2019 erwartet wird.

Quellen:

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/datenpanne-beim-saechsischen-verfassungsschutz-zieht-kreise-100.html

https://www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/datenpanne-verfassungsschutz-sachsen-100.html