Eine Konferenz zum Film-Urheberrecht fand am 19. April 2010 in Peking statt. An dieser Konferenz nahmen der stellvertretende Generalsekretär der „administration of press and publication“ (staatliche Verwaltung für Presse und Veröffentlichungen) Xiaohong Yang, der stellvertretende Generalsekretär der „state administration of radio, film and television“ (staatliche Verwaltung für Radio, Film und Fernsehen) Piming Zhang, sowie die 50 wichtigsten Vertreter der führenden Firmen in der Filmindustrie teil.

Auf der Konferenz wurde die erste chinesische Verwertungsgesellschaft für Film gegründet. Diese soll in Zukunft eine bessere Rechtewahrnehmung für Urheber und eine Vereinfachung der Vergütung gewährleisten. So sollen die Vermögensverluste der Urheber um ein Vielfaches verhindert werden. In Zukunft soll ein Nutzungsentgelt für Filme eingeführt werden, welches von den Internetcafès und Fernbussen an die Verwertungsgesellschaft zu entrichten sein wird.

Neben dieser neu gegründeten Verwertungsgesellschaft für Film gibt es in China bereits die Verwertungsgesellschaft für Wort, die Verwertungsgesellschaft für Musik (sie nimmt die Rechte der Komponisten wahr), die Verwertungsgesellschaft für Audio-Video (sie nimmt die Rechte der Musikproduzenten und Musiker wahr) sowie die Verwertungsgesellschaft für Fotografie.

Related Links