Im November vergangenen Jahres wurde der neue Personalausweis eingeführt. Die neuen Online-Ausweisfunktionen und die diesbezüglichen Sicherheitsbedenken sind seitdem anhaltender Diskussionsgegenstand. Zwischenzeitlich wurde der erste nPA-Chipkartenleser der Kategorie „Komfort“ vom BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) zertifiziert. Neben der Einführung und Umsetzung in den jeweiligen Nationalstaaten stellt sich in der Europäischen Union zudem die Frage nach einer grenzüberschreitenden Nutzung der neuen elektronischen Identitätsnachweise. Seit 2008 befasst sich das Projekt „STORK – Interoperabilitätsplattform für nationale eID-Lösungen in der EU“ mit diesen Fragen. An dem Projekt STORK (Secure idenTity acrOss boRders linked) beteiligen sich aktuell 32 Partner aus 17 EU-Staaten. Deutschland wird in dem Projekt durch das BSI und T-Systems vertreten. STORK ist Teil des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) der Europäischen Kommission. Diese hatte zuletzt die öffentliche Konsultation zur elektronischen Signatur und Identifizierung begonnen, die noch bis zum 15. April 2011 online laufen wird.

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