Blawgs.fm und Blawg.com

Posted by on 31. Mai 2007 in Link des Monats |

Blawgs.fm bieten ein Verzeichnis vertonter Blawgs, blawg.com ein Verzeichnis geschriebener Blawgs an. Beide befassen sich hauptsächlich mit der amerikanischen Blogosphäre. Blawgs.fm ist frei und verfügt über ein Verzeichnis von der derzeit 94 Blawgcasts. Diese sind in verschiedene Kategorien unterteilt wie beispielsweise Urheberrecht, Strafrecht, Zivilrecht, Staatsrecht oder auch aktuelle Rechtssprechung. Aus den Einteilungen geht hervor, dass drei Blawgcasts aus Kanada, zwei aus Großbritannien und einer aus China zur Internationalität dieses Projekt beitragen. Über „Recent blawgcasts“ erfährt der User schnell, welche Einträge neu hinzugekommen sind. Zudem gibt es den Bereich „Most popular Blawgcasts“ in dem man die beliebtesten Blawgcasts nach Tagen, Wochen, Monaten oder insgesamt sortiert, erfährt. Über die Suchfunktion lassen sich einschlägige Aufnahmen finden. Natürlich lässt sich die Seite als RSS-Feed abonnieren. Blawg.com ist ebenfalls frei zugänglich und beinhaltet momentan eine Liste von 1,107 aktiven Blawgs. Zudem sind derzeit insgesamt circa 128 500 Einträge verzeichnet. Für geographisch Interessierte bietet die Seite zudem die Möglichkeit, die Herkunft der amerikanischen Quellen anhand einer eingebetteten Karte zu erkennen. Die 30 Kategorien des Verzeichnisses reichen von studentischen Blawgs, über Professorenblawgs, hin zu Rechtsinformatik- oder auch Rechtsprechungsblawgs. Auch hier existiert eine Liste der neusten sowie der beliebtesten Blawgs. Ein Verzeichnis mit internationalen Blawgs weist derzeit 150 verschiedene Einträge auf. Darunter sind allein 14 deutsche, beispielsweise LAWgical, und 7 speziell auf die Europäische Union bezogene Blawgs. Auch hier werden eine Suchfunktion sowie ein RSS-Feed angeboten. Related Links...

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„Work on E-Justice “ – Europäische Konferenz zum IT-Einsatz in der Justiz eröffnet

Posted by on 31. Mai 2007 in Nachrichten der Woche |

Im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft findet derzeit in Bremen die Europäische Konferenz zum IT-Einsatz in der Justiz unter dem Thema „Work on E-Justice“ statt. 500 internationale Teilnehmer beraten über die Chancen der grenzüberschreitenden Unterstützung der Justiz durch die Informations- und Kommunikationstechnologie. Im Vorfeld dieser Veranstaltung wurde eine Studie (hier die Zusammenfassung) zum aktuellen Stand des IT-Einsatzes in der Justiz in Europa durch die EEAR durchgeführt. Hierbei stellte sich heraus, dass die Verwendung von informationstechnologischer Unterstützung von Land zu Land sehr stark variiert, es jedoch auch Ansätze zu grenzüberschreitender Kooperation gibt, wobei die Projekte Unterstützung in der Informationstechnologie finden. Jedoch sind noch keine einheitlichen Standards oder Schnittstellen zu erkennen. Related Links...

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Finnland: Urteil zur Umgehung des Kopierschutzes

Posted by on 31. Mai 2007 in Nachrichten der Woche |

Erstinstanzlich hatte das Bezirksgericht in Helsinki am 25.Mai über die Bedeutung eines Kopierschutzes zu urteilen. Einstimmig wurde entschieden, dass das „Content Scrambling System“ (CSS), welches für DVD verwandt wird, ineffektiv sei, da es seinen Schutzzweck nicht erfüllt. Somit sei die Umgehung dieses Schutzes auch nicht verboten. Mit der EU-Urheberrechtsrichtline von 2001, wurde die Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen verboten und unter Strafe gestellt. 2005 hatten einige finnische Bastler und Aktivisten eine Website erstellt, auf welcher sie Informationen zur Umgehung des CSS-Kopierschutzes veröffentlichen. Kurze Zeit später hatten sie Selbstanzeigen bezüglich einer potentiellen Verletzung des Urheberrechts erstattet, da sie dachten, die Anzeigen würden nicht weiter verfolgt werden, was entgegen ihrer Erwartung jedoch geschah. Das Gericht hat nun geurteilt, dass CSS nicht mehr als wirksame Kopiersperre betrachtet werden könne. Ein norwegischer User hatte es bereits 1999 geknackt und seitdem habe es auch Entschlüsselungs-Werkzeuge gegeben. Zudem gäbe es sogar einige Betriebssysteme, die dieses Programm bereits vorinstalliert hätten. Related Links...

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Perfect 10 vs. Google

Posted by on 31. Mai 2007 in Nachrichten der Woche |

Über die Verwendung von Thumbnails von ursprünglich nicht frei zugänglichen Bildern durch die Googlesuche hatte das Berufungsgericht in Kalifornien zu entscheiden. Perfect 10 bietet passwortgeschützt Erotikaufnahmen auf seiner Website an und vertreibt außerdem verkleinerte Fassungen dieser Fotos für Mobiltelefonnutzer. Mehrere Bilder aus dem Perfect-10-Angebot wurden von Dritten rechtswidrig im Internet frei zugänglich gemacht. Google hatte die Seiten dieser Drittanbieter indiziert und auch Thumbnails der Fotos in seine Bildersuche eingebunden. Das Bezirksgericht Kalifornien sah in den Vorschaubildern eine Urheberrechtsverletzung. Gegen einen Fair Use spräche u.a., dass die Thumbnails das Handygeschäft beeinträchtigen können und dass Google einen gewerblichen Charakter besitzt (AdWords). Dieser Einschätzung ist das Berufungsgericht in Kalifornien nicht gefolgt. Der Gebrauch der Bilder sei in einem hohen Maße transformativ: Das Angebot von Google gebraucht die Bilder als Verweis auf eine Informationsquelle, während Perfect 10 eine unterhaltende beziehungsweise ästhetische Funktion hat. Der wesentliche öffentliche Nutzen der Suchmaschine ließe bei der Abwägung den gewerblichen Charakter zurücktreten. Im übrigen sei nicht nachgewiesen worden, dass Handydownloads der Google-Thumbnails überhaupt stattgefunden haben. In Bezug auf die Frage der Haftung für fremde Inhalte wurde der Fall an das Bezirksgericht zurückverwiesen. Dieses muss klären, ob Google konkrete Kenntnis von bestimmten Urheberrechtsverletzungen hatte und ob es auf einfache Weise hätte Maßnahmen ergreifen können, um weiteren Schaden abzuwenden. Related Links...

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Creative Commons Schweiz

Posted by on 31. Mai 2007 in Nachrichten der Woche |

Die Schweizer Version der Creative-Commons-Lizenzen ist am 26. Mai veröffentlicht worden. Sie wurden von Openlaw an das Schweizer Recht angepasst. Im Rahmen von Creative Commons ist die Veröffentlichung und Verbreitung digitaler Medieninhalte mithilfe von vorgefertigten Lizenzverträgen möglich. Mit modulartigen Lizenzen unter dem Motto „some rights reserved“ können Urheber bestimmen, unter welchen rechtlichen Bedingungen sie ihre Werke veröffentlichen und weiterverwendbar machen wollen. Vorher gab es für Urheber nur die Wahl zwischen strengem Copyright („all rights reserved“) und public domain („no rights reserved“). Für deutsche User finden sich die Erklärungen und weitere Informationen zu den insgesamt 6 verschiedenen CC-Lizenzen, die dem Rechteinhaber für den deutschen Rechtsraum derzeit in der Version 2.0 zur Verfügung stehen, unter de.creatvecommons.org. Related Links...

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