Die WIPO (World Intellectual World Organisation) hat ein Papier herausgegeben, das als Leitfaden zu freier Software kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Rechtsanwälten dienen soll. In seinem Aufsatz grenzt der Verfasser Stephen Davidson von der Kanzlei Leonard, Street & Deinard in Minneapolis, zunächst die verschiedenen Lizenzmodelle anhand von Definitionen gegeneinander ab.

In seiner Zusammenfassung kommt er zu dem Schluss, dass sowohl die Open-Source-Software wie auch properitäre Software einen Platz im Software-Ökosystem hat. Bei der Entscheidung zwischen freier und kommerzieller Software müsse man beachten, dass freie Software aufgrund mangelnder Standards oft nicht kompatibel sei zu Software, die in der freien Wirtschaft verwendet werde. Darüber hinaus sei auch der Aspekt der „Total Cost of Ownership“ zu berücksichtigen, da Gratis-Software, trotzdem Kosten in einem Unternehmen erzeuge wie beispielsweise Beschaffungs- und Installationskosten.

Das Papier ist in englischer Sprache als PDF abrufbar.

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