Die Stadt Wien hat in der letzten Woche den aktuellen Status des Open Source-Einsatzes in der Stadt Wien vorgestellt. Für den Einsatz in der Stadt Wien wurde eigens eine angepasste Linux-Version erarbeitet, WIENUX. Anlässlich eines WIENUX- Informationstages konnten Beschäftigte der städtischen Behörden sich über WIENUX und Open Office.org informieren und diese vor Ort auch gleich testen. Die Stadtverwaltung legt Wert darauf, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Sinne einer kreativen Verwaltung möglichst individuelle Freiheit zu lassen, was die Nutzung der Software angeht.

Zuvor hatte Wien eine Studie zur Ermittlung des Migrationspotentials der bereits in der Verwaltung vorhandenen PC-Arbeitsplätze erstellen lassen. Sie wurde ebenfalls der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Es bleibt abzuwarten, wann auch München seine Pläne zur Umstellung auf Linux in die Tat umsetzt. Letzte Woche kamen Gerüchte auf, dass dort mit erheblichen Verzögerungen bei der Umstellung zu rechnen sei, was aber inzwischen von München aus bereits dementiert wurde.

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