Das ‚Transnational Law Portal‘ vereinigt auf einer gemeinsamen Homepage das ‚Center for Transnational Law‘, ‚Laweye‘ und die ‚Transnational Law Database‘.

Das ‚Center for Transnational Law‘, ansässig an der Universität zu Köln, informiert auf seinen Seiten u.a. über Veranstaltungen, Forschung und die jährlich stattfindenden Moot-Court-Wettbewerbe.

‚Laweye‘ ist der Name einer Linksammlung zum staatsübergreifenden internationalen Wirtschaftsrecht, die dem Praktiker und Wissenschaftler die im Internet verfügbaren Quellen zur Bewältigung grenzüberschreitender Konflikte in einer bisher nicht bekannten Vollständigkeit erschließt.

Bei der ‚Transnational Law Database‘ (Tldb) handelt es sich um die erste Online-Datenbank zum neuen Lex Mercatoria. Entwickelt wurde sie am ‚Center for Transnational Law‘ mit Mitteln des Landes NRW. Sie enthält über 12.000 rechtsvergleichende Nachweise zu über achtzig Regeln

und Prinzipien des transnationalen Wirtschaftsrechts, viele davon in Volltext-Version. Die Datenbank bietet auch einige historische Materialien in Volltext wie einen Auszug aus dem ‚Little Red Book of

Bristol‘ aus dem späten 13. Jahrhundert (von dem weltweit nur noch ein Exemplar existiert) oder das Buch von Gerard Malynes ‚Consuetudo vel Lex Mercatoria‘ aus dem frühen 17. Jahrhundert. Auch das deutsche Original des berühmten Lena Goldfields Schiedsspruch aus den 30er-Jahren des vorigen Jahrhundert ist in der Tldb zu sehen. Außerdem enthält die Tldb die größte Bibliographie zur lex mercatoria im Internet.

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