Die Tierschutzorganisation PETA fordert, die US-amerikanische Tradition des sog. „Groundhog-Day“ durch moderne Technik zu revolutionieren.

Bei diesem Spektakel, dass seit fast 150 Jahren jedes Jahr am 2. Februar stattfindet, wird ein Murmeltier als Wetterorakel „befragt“: Die Waldmurmeltiere werden dabei zum ersten Mal für das Jahr aus ihrem Bau gelockt. Wenn das Tier dabei seinen Schatten sieht, das heißt wenn die Sonne scheint und einen Schatten wirft, so soll dies ein Indiz dafür sein, dass der Winter noch weitere sechs Wochen andauere. Ist hingegen kein Schatten erkennbar, so soll der Frühling nahen.

Die Tierschutzorganisation PETA fordert nun, diese Tradition abzuschaffen, da sie die Murmeltiere extremem Stress aussetzen würde. Stattdessen wird vorgeschlagen, die echten Murmeltiere durch KI-gesteuerte Roboter-„Tiere“ zu ersetzen, die dann auch den Vorteil hätten, tatsächlich eine meteorologisch fundierte Wettervorhersage treffen zu können.

Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meldung/PETA-fordert-Und-taeglich-soll-nur-noch-die-Murmeltier-KI-gruessen-4649843.html