Am gestrigen Dienstag, dem 10. Dezember 2013, fand der jährliche Tag der Menschenrechte statt. Die Vereinten Nationen (UN) erinnern an diesem Tag traditionell an die allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 – vor nunmehr 65 Jahren – verabschiedet wurde. Damals zählte die UN 56 Mitglieder. Seit 1993 sollen die Menschenrechte institutionell von einem Hohen Kommissar für Menschenrechte der UN gefördert und deren Umsetzung und Achtung begleitet und unterstützt werden. Aktuell wird das Amt von der südafrikanischen Juristin und früheren Richterin am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, Navanethem Pillay, bekleidet. Sie wurde am 1. September 2008 berufen und fungiert in Ihrer Position zugleich als Untergeneralsekretärin der Vereinten Nationen.
In diesem Jahr wird zugleich an das 20-jährige Bestehen der Institution des Hohen Kommissar für Menschenrechte der UN (UNHCHR) mit Sitz in Genf, erinnert. Zudem werden in diesem Jahr, wie alle fünf Jahre, die UN Menschenrechtspreise verliehen. Unter den sechs Preisträgerinnen und Preisträger ist auch die aus Pakistan stammende Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai, die sich unter anderem für das Recht auf Bildung engagiert und in diesem Jahr bereits im Alter von 16 Jahren für den Friedensnobelpreis nominiert war.
Auf der speziell für das 20-jährige Jubiläum eingerichteten Internetseite sind Informationen zum Tag der Menschenrechte und zugleich weiterführende Links zu finden, die auf den Themenkomplex Menschenrechte aufmerksam machen.

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