Die Süddeutsche Zeitung soll im Besitz mehrerer vertraulicher Dokumente sein, die ein bisher unbekanntes internes Projekt des Bundesnachrichtendienstes (BND) namens "Echtzeitanalyse von Streaming-Daten" offenlegen sollen. Dieses Projekt soll es dem BND ermöglichen in Echtzeit soziale Netzwerke auszuforschen. Das Projekt soll vorerst bis 2020 laufen und rund 300 Millionen Euro kosten. Der Bundestag soll in den kommenden Wochen die entsprechenden Mittel bewilligen. Offen bleibt bislang die Beantwortung der Frage, wie der BND hierbei das Ausspähen deutscher Nutzer sicher ausschließen kann.

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