Das spanische Kultusministerium hat die „Asociación de Internautas“ (AI) kürzlich gebeten, eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf abzugeben, der die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft vom 22.05.2001 zum Ziel hat (wir berichteten am 17.11.2004).

Die zwischenzeitlich eingereichte Stellungnahme wurde nun vom Kultusministerium zurückgewiesen, da diese nicht gelesen werden könne (http://www.internautas.org/index.php?op=1&id=2535). Die AI hatte ihren Text unter anderem auf einer Diskette als Open-Office-Dokument abgegeben. Das Ministerium fordert nun die AI auf, sie möge ihre Stellungnahme im Format Microsoft Word abgeben, damit das Ministerium diese in seine Datenbank eingeben könne. Die „Asociación de Internautas“ weist etwas verwundert darauf hin, dass die Behörde „Open Office“ ohne zusätzliche Kosten für den Bürger verwenden könne, während der AI Kosten entstünden, wenn sie sich das Programm Word kaufen müsse.

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