Neun brasilianische Einrichtungen, die sich dem eCommerce widmen, haben am 11. November ein Anti-Spam-Komitee gegründet. Das erste Ziel ist zunächst, dass der aktuelle SPAM-Anteil nicht erhöht wird und dass nicht mehr als 35 Prozent aller im Land zirkulierenden E-Mails auf Spam zurückgeht, wie dies der Providerverband „Abranet“ für 2004 angekündigt hatte. Gleichzeitig wurde ein Kodex geschaffen, der SPAM definiert und die korrekten Vorgehensweisen für Werbesendungen per Email beschreibt (http://www.brasilantispam.org).

Auch in Argentinien befasst man sich derzeit mit der Spam-Problematik. Hier erließ im November 2003 Richter aus Buenos Aires eine einstweilige Verfügung, mit der dem Beklagten für die Dauer des Gerichtsverfahrens untersagt wurde, den Klägern weiterhin SPAMS zu schicken. In der Verfügung wird den Beklagten außerdem untersagt die Email-Adressen oder andere persönliche Daten der Kläger an Dritte weiterzugeben. Die Kläger, zwei Datenschutzexperten, beriefen sich auf das nationale Datenschutzgesetz Nr. 25.326 (http://www.protecciondedatos.com.ar/resolucionspam.htm).

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