Seit langem wird kritisiert, dass die Bundesregierung starke KI bei der Rüstung ausklammert, weil sie nicht dem aktuellen Stand der Technik entspreche. In einem Positionspapier „Künstliche Intelligenz in den Landstreitkräften“ bezieht sich das Amt für Heeresentwicklung nun ausdrücklich auf die KI-Strategie der Bundesregierung und lässt sog. starke KI ebenfalls außen vor.

Diese Position wird damit zu begründen versucht, dass man eine Assoziation mit natürlicher, biologischer Intelligenz (etwa der eines Menschen) vermeiden möchte, da dies nicht dem aktuellen Stand der Technik entspreche, womit ausgeblendet wird, dass starke KI auf schwacher aufbaut.

Eine solche Haltung birgt Gefahren, da die Entwicklung in den Haushalten bereits zu Starker KI geht und auch der Rüstungswettlauf eine Beschleunigung des Kriegsgeschehens erzwingen und die Bedeutung von KI beim Einsatz tödlicher Waffen kontinuierlich erhöhen wird.

Das Positionspapier „Künstliche Intelligenz in den Landstreitkräften“ empfiehlt daher im Ergebnis die Einrichtung einer KI-Work-Bench Heer, eines KI-Development-Centers Heer und eines KI-Daten-Centers Heer.

zum Positionspapier: https://www.bundeswehr.de/resource/blob/156024/d6ac452e72f77f3cc071184ae34dbf0e/download-positionspapier-deutsche-version-data.pdf