Sicherheitslücke bei Microsofts Azure-Clouddienst

Microsoft hat kürzlich seine Kunden von einer gravierenden Sicherheitslücke im vom Microsoft angebotenen Clouddienst Azure informiert.  Demnach habe ein ehemaliger Mitarbeiter von Microsoft die Lücke entdeckt und gemeldet.  Anscheinend war es möglich, Zugriff auf sog. Primärschlüssel zu erhalten, mit Hilfe derer ein Vollzugriff auf die Datenbanken der Kunden einherging.  Eigenen Angaben zufolge hat Microsoft die Sicherheitslücke mittlerweile geschlossen, empfiehlt aber

LegalTech zur Bekämpfung ungewollter Nacktfotos

Auf der Seite „dickstinction“ kann man ganz einfach eine Strafanzeige stellen, wenn man ungewollt ein Nacktfoto zugesandt bekommen hat.  Das Projekt ist beim „Berlin legal tech hackathlon 2020“ entstanden und nutzt den Code vom Abmahnbeantworter des CCC. Erforderlich zum Erstellen einer entsprechenden Anzeige ist lediglich das Ausfüllen eines Formulares und das Hochladen des entsprechenden Fotos bzw. eines Screenshots hiervon. Die

Neues Datenschutzgesetz in China

Am 20. August wurde in China ein neues Datenschutzgesetz verabschiedet. Das Gesetz soll das Datensammeln von Online-Riesen wie Tencent und Alibaba einschränken. Es soll den Firmen erschwert werden, Nutzerprofile zu erstellen und darauf basierend unterschiedliche Preise für die gleiche Dienstleistung zu verlangen.  Das im November in Kraft tretende Gesetz sieht auch vor, dass die persönlichen Daten chinesischer Staatsbürger nicht in

Cell Broadcasting: Bundesregierung bringt TKG-Änderung auf den Weg​

Die CDU/CSU und SPD haben am 20.08. einen Gesertzesvorschlag vorgelegt, der durch eine Änderung des TKG zur Realisierung von Cell Broadcasting beitragen soll.  Damit folgen sie ihrer Ankündigung einer entsprechenden Umsetzung (wir berichteten) und kommen außerdem den Vorgaben aus Art. 110 des Europäischen Kodex für die elektronische Kummonikation aus 2018 nach (RL (EU) 2018/1972). Quellen:  Gesetzesvorschlag (BT-Drs. 19/32039): https://dserver.bundestag.de/btd/19/320/1932039.pdf https://www.heise.de/news/Cell-Broadcast-Bundesregierung-bringt-TKG-Aenderung-auf-den-Weg-6168931.html

Verbraucherschützer warnen vor Vertragsabschluss via Tablet

Weil Verbraucher sich bei Vertragsabschlüssen auf dem Tablet weniger vorsichtig verhalten als auf Papier, fordert die Bundeszentrale für Verbraucher stärkeren Schutz, etwa in Form eines vierzehntägigen Widerrufsrechts. Verbraucher würden sich bei Verträgen auf dem Tablet oft nicht die Zeit nehmen, zu scrollen und sich alles durchzulesen. Auch schlechte Lichtverhältnisse führten oft dazu, dass Verbraucher die digital vorgelegten Verträge nicht lesen

Kryptowährungen via PayPal kaufen

Erstmals ermöglicht der US-Konzern PayPal den Kauf, Verkauf und Besitz von Kryptowährungen über seinen Bezahldienst auch in Europa. In den USA ist das Handeln mit Kryptowährungen schon seit Oktober 2020 möglich.  Der neue Service startet zunächst nur in Großbritannien.  Bereits ab einem Betrag von einem Pfund sollen britische PayPal-Kunden mit dem Erwerb von Bitcoin & Co. beginnen können. Auf der

Mit Razer-Maus zum Admin für Windows-10

Durch eine Schwachstelle in der Synapse-Software für Peripheriegeräte von Razer benötigt ein Angreifer theoretisch nur eine Maus, um Admin-Rechte für Windows-10-Rechner zu erhalten und die Kontrolle über den betroffenen Rechner zu erlangen. Demnach sei es möglich, während eines Installationsprozesses, der beim ersten Anschluss des Gerätes automatisch durchgeführt wird, eine Powershell zu starten und im Rahmen dessen Rechte zu erhalten, die

Luca App: Ministerium hat keinen Überblick über Wirksamkeit der Luca App

PosteingangINBOX/NdW Das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg hat eingeräumt, keinen Überblick darüber zu haben, wie viele Kontakte mit der Luca-App nachverfolgt werden konnten. Diese Antwort gab das Ministeriums auf Anfrage des SWR, der wissen wollte, was die Investition von rund 3,7 Millionen Euro (ohne Ausschreibung) gebracht habe. Auch eine Spiegel-Umfrage brachte keine positiven Ergebnisse zum Nutzen der Luca-App. Bestätigt wurde vor allem, dass

Berliner Datenschutzbeauftragte bemängelt luca-App

Die Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk bemängelt, dass es für den Einsatz der luca-App keine ausreichende Rechtsgrundlage gäbe und sie zu keinem Zeitpunkt von der  Senatsgesundheitsverwaltung in die Auswahl des Tools eingebunden wurde. Die eingebaute Verschlüsselung entspreche nicht den Anforderungen und ist „nicht vollständig wirksam.“ Die Berliner Gesundheitsverwaltung, Bezirke, Gesundheitsämter und der Luca-Hersteller Culture4life trafen sich am 17. August, um über