In einer Meldung vom 05.08.2016 (abrufbar unter
https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/08/2016-08-04-drohnen-in-der-landwirtschaft.html)
informiert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
über die Förderung des Projekts „Crop Watch“ des Instituts für
Pflandenbau der Universität Bonn. Das Projektszenario sieht den Einsatz
von Drohnen vor, die ein zu entwickelndes Datenmanagementsystem zur
Kontrolle und Analyse des Produktionsprozesses mit Sensor- und
Kamerdaten befüllen. Der Landwirt kann aus einer Reihe von erfassten
Parametern schließlich ablesen, welchen Einfluss Witterungsszenarien und
Bewirtschaftungsmaßnahmen an einem bestimmten Pflanzenstandort auf die
Pflanzen und den Ertrag haben. Darüber hinaus wird mitgeteilt, dass in
einem Projekt des Julius-Kühn-Instituts untersucht wird, wie Drohnen auf
dem Acker zur Unkrauterfassung und -bekämpfung gezielt eingesetzt werden
können. Erklärtes Ziel des BMEL ist es, die Chancen der Digitalisierung
bestmöglich zu nutzen und Risiken zu verringern.

Außerdem ist auf heise.de unter der URL http://www.heise.de/newsticker/meldung/Automatisierung-in-der-Landwirtschaft-Bauern-im-Melkroboter-Dilemma-3291294.html ein Artikel erschienen, der sich ausführlich mit Melkrobotern beschäftigt.

Die Redaktion des Internetprojekt meint dazu: Es ist offensichtlich, dass die Digitalisierung auch in der Landwirtschaft angekommen ist. Das bringt für die Bauern viele Vorteile, wirft jedoch auch ungeklärte Rechtsfragen auf. Haftet der Hersteller ein Melkmaschine beispielsweise, wenn durch einen Softwarefehler die Kühe nicht gemolken werden?