Ein in Kalifornien (USA) lebender Mann hat den Hersteller eines autonomen Fahrzeuges verklagt, nachdem er in einen Unfall mit ebendiesem verwickelt worden war.

Er behauptet, das Fahrzeug, das zum Zeitpunkt des Unfalls im autonomen Fahrbetriebsmodus unterwegs war, habe ihn bei einem Spurwechsel zu Fall gebracht und dabei verletzt; der Hersteller des Fahrzeuges bestreitet diese Version des Unfallhergangs und hält dem entgegen, nicht das Fahrzeug, sondern der Motorradfahrer selbst habe sich regelwidrig verhalten, indem er widerrechtlich versucht habe, ein Fahrzeug rechts zu überholen.

Der Kläger macht Schadensersatz, Schmerzensgeld, Verdienstausfall und Erstattung der Behandlungs- sowie der Gerichtskosten in Höhe von insgesamt 250.000 US-Dollar geltend.

Für den Hersteller des Fahrzeuges, General Motors, ist es die erste Klage dieser Art.

 

Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Motorradfahrer-verklagt-General-Motors-wegen-Unfalls-mit-autonomem-Auto-3950353.html