Das Ministeriums für innere Angelegenheiten und Kommunikation in Japan befasst sich laut mehreren Internetmeldungen gegenwärtig mit der schwierigen Frage, wie man künftig mit Informationen und Meldungen zu der verheerenden Erdbebenkatastrophen und dessen Folgen umgehen soll. Konkret soll das Ministerium sich an Internet-Provider, Datenkommunikations- und Telekommunikationsunternehmen gewandt haben und diese zu einem sorgfältigen und vorsichtigen Umgang mit entsprechenden Meldungen und Nachrichten angehalten haben. Die japanische Regierung steht dabei vor der schwierigen Aufgabe die Meinungs- und Pressefreiheit einerseits und die Sicherung und Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung andererseits miteinander abzuwägen. So könnten diese ersten Aufrufe zum bedächtigen Handeln bereits als mögliche Eingriffe in die Freiheiten der Kommunikation und eine Art Aufruf zur Selbstzensur interpretiert werden. Zugleich obliegt es der Regierung die Bevölkerung vor den Folgen möglicher Falschmeldungen oder übertriebenen Gefahrenmeldungen zu schützen. Es bleibt abzuwarten, wie die japanische Regierung mit dieser Problemstellung weiter umgehen wird.

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