Vergangene Woche gab der Suchmaschinenbetreiber Google bekannt, dass sein Angebot unter www.google.cn in China startet. Dies hat dem Internetkonzern viele Negativ-Schlagzeilen beschert, denn der Markteintritt hat einen hohen Preis: Google unterwirft sich den Zensurbestimmungen der chinesischen Regierung. So werden Suchergebnisse, die nicht mit der Politik der Regierung konform gehen, dem Nutzer nicht angezeigt. Außerdem bietet Google weitere Online-Dienste wie E-Mail und Weblog im Reich der Mitte nicht an. Besonders Letzteres wird vom Staat stark überwacht. Jetzt veröffentlichte der Internetkonzern auf seinen Seiten eine Stellungnahme von Andrew McLaughlin, senior policy counsel der Firma Google. Darin bekräftigt er die Absicht des Unternehmens, trotz Zensur, seine Präsenz effektiv aufzubauen. „Our launch of google.cn, though filtered, is a necessary first step toward achieving a productive presence in a rapidly changing country that will be one of the world’s most important and dynamic for decades to come.“

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