Da der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte seine Urteile nur in englischer und französischer Sprache veröffentlicht, hat es sich die Seite www.egmr.org zur Aufgabe gemacht, Fundstellen deutscher Übersetzungen zu sammeln und nach Jahrgängen sowie alphabetisch zu katalogisieren. Die Sammlung reicht bis zum Jahr 1960 zurück. Insgesamt sind bisher 882 Fundstellen berücksichtigt. Liegen die Fundstellen im Internet vor, setzt die Seite entsprechende Links, andernfalls werden Literaturhinweise genannt. Verwendung finden nur wörtliche Übersetzungen, um die Zitierbarkeit zu ermöglichen. Ziel des Website-Betreibers Dr. Marten Breuer ist es, der Bedeutung des EGMR im deutschsprachigen Raum größere Beachtung zu verschaffen. Breuer arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Staats-, Völker- und Europarecht der Uni Potsdam. Die Seite bietet zudem weiterführende Links, um sich weiter in das Thema zu vertiefen. Neu hinzu gekommen sind die Rubriken Ministerkomitee und Parlamentarische Versammlung. Auch hier verweist der Website-Betreiber auf Dokumente, die ins deutsche übersetzt wurden und oft zum EGMR und zu Menschenrechtskonvention in Bezug stehen. Ein Abkürzungsregister rundet das ausführliche Fundstellenverzeichnis ab.

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