Nachdem wir bereits am 30. Juni 2009 auf die Stellungnahme von Prof. Freiling der Universität Mannheim zur Vorratsdatenspeicherung aufmerksam gemacht haben, liegt nun auch ein Gutachten des ChaosComputerClubs für das BVerfG vor. Darin wird unter anderem hervorgehoben, wie einfach bereits durch die Analyse der Verbindungs- und Standortdaten von Mobiltelefonen tiefe Einblicke in die Privatleben aller Telefonbenutzer möglich sind. Des Weiteren wird ein Ausblick in die Zukunft unternommen, in der durch genauere Ortung und dichtere Nutzungsprofile die Auswertung der Vorratsdaten ein praktisch vollständiges Persönlichkeitsbild ergeben wird. Das 59-seitige Gutachten enthält zudem erläuternde Grafiken anhand deren man leicht verstehen kann, wie die Überwachung aus Verbindungs- und Standortdaten funktioniert.

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