In der Auseinandersetzung zwischen der Staatskanzlei Schleswig-Holstein und dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) um die Nutzung von Facebook fan-pages (siehe auch unseren Beitrag vom 11. Oktober) legt das ULD nun nach. In einer neuen Pressemitteilung unterstreicht das ULD nochmals seine Position und kündigt Konsequenzen für die fortgesetzte Nutzung der Facebook fan-page seitens der schleswig-holsteinischen Staatskanzlei an. Währenddessen hat der hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit eine Untersuchung vorgelegt, die sich mit den von Facebook verwendeten Cookies befasst. Die in dem 53-seitigen Prüfbericht gewonnenen Erkenntnisse und Aufschlüsse zeigen nach Angaben des hamburgischen Beauftragten für Datenschutz signifikante Widersprüche in den Angaben von Facebook bezüglich der mit den Cookies verfolgten Absichten auf, die Facebook unter Trackingverdacht stellen. Diese bedürften der weiteren Aufklärung zu der insbesondere Facebook selbst beitragen solle. Facebook hatte die Nutzung der Cookies zuletzt mit Sicherheitsanliegen gerechtfertigt.

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