Die Europäische Kommission hat wirksamere Maßnahmen im Kampf gegen Spam, Späh- und Schadsoftware verlangt. Die EU will nun einem niederländischen Beispiel folgen, so soll u.a. die Regulierungsbehörde konsequenter gegen Spamverstöße und illegale Aktivitäten vorgehen. Die nicht nur belästigenden sondern mitunter auch gefährlichen Inhalte sollen minimiert werden. Sicherheitsunternehmen schätzen, dass der weltweite Spamanteil mitunter bis zu 85% des Mailaufkommens ausmacht. Aktuell stehen zwar Rechtsinstrumente zur Eindämmung solcher Aktivitäten bereit, die Umsetzung erwies sich jedoch bisher als unzureichend. Die USA sind einer der Hauptursprungsländer von Spam. Mit ihr hat die Eu-Kommisssion vereinbart das globale Problem anzupacken. Neue Legislativvorschläge zur Verbesserung des Datenschutzes und der Sicherheit sind für 2007 geplant.

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