Die EU-Datenschutzbehörde hat es dem European Asylum Support Office (EASO) untersagt, umfassende Informationen über Flüchtlinge zu sammeln. Die EU Behörde hatte seit 2017 in sozialen Netzwerken nach möglichen Fluchtrouten, Informationen über Schleuser und Wege der Flüchtlinge nach Europa gesucht.

Die Überwachung erfolgte durch die Anwendung von Stichwortlisten in verschiedenen Sprachen. Kritisiert wurde durch die Datenschutzbehörde vor allem, dass die gesammelten Informationen überwiegend aus dem rein persönlichen Umfeld der Überwachten stammten und dass keinerlei Informationen über die Überwachung erfolgt war.

Quellen:

https://heise.de/-4610425

https://netzpolitik.org/2019/eu-asylbehoerde-beschattete-fluechtende-in-sozialen-medien