In der Koalitionsvereinbarung ‚Aufbruch und Erneuerung – Deutschlands Weg ins 21. Jahrhundert‘ hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, staatliche Strukturen den neuen Anforderungen und Wünschen der Bürgerinnen und Bürger anzupassen. Mit 15 Projekten zur Verwaltungsmodernisierung soll dies umgesetzt werden. Aber nicht nur der Bund, sondern auch Städte und Gemeinden erkennen ‚…dass sich Information, Kommunikation und Transaktion über das Internet für sie zu wichtigen Standortfaktoren entwickeln‘. Die Konrad-Adenauer-Stiftung möchte mit dem Arbeitspapier ‚eGovernment – eDemocracy – eAdministration‘ diesen Prozess begleiten und interessierten Praktikern Hilfestellung bieten. Dazu haben sie eine Linksammlung mit u.a. Literaturhinweisen, Texten im Internet und guten Beispielen im Netz zusammengestellt.

Als gutes Beispiel für das Anbieten von Formularen im Internet ist hier z.B. das ‚Virtuelle Rathaus‘ der Stadt Osnabrück aufgeführt. Im Bereich ‚Digitale Signatur‘ wird die Hansestadt Bremen besonders erwähnt, die auch schon beim Städtewettbewerb Multimedia mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden ist.

Zur Unterstützung dieser Initiativen gibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) das E-Government Handbuch heraus (wir berichteten am 05.09.2001).

Besonders an die Kommunen richtet sich das DFG-Projekt ‚Rechtsfragen zu kommunalen Internetaktivitäten‘. Neben rechtlichen Hinweisen gibt es dort eine Linkliste mit Bookmarks zum Thema ‚Kommunen im Internet‘.

Auch auf europäischer Ebene befasst man sich ausführlich mit der Materie ‚eGovernment‘. So findet vom 29.bis 30. November 2001 in Charlemagne (Brüssel) eine Konferenz dazu mit dem Thema ‚From Policy to Practice‘ statt.

In anderen Ländern gibt es ebenfalls Bestrebungen in Richtung ‚Verwaltungsmodernisierung‘. Als Beispiele seien hier das ‚Permit informations and management system‘ (PIMS) der City of Phoenix , sowie die e-Services von Texas genannt.

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